Nils Beurenmeister ist einer der Kandidaten, die den TuS Ergenzingen verlassen werden. Foto: Kara

Abschied nehmen heißt es nicht nur von der Landesliga, sondern auch von etlichen Spielern. Beim Kellerkracher-Heimspiel könnte es emotional werden.

TuS Ergenzingen – SSC Tübingen (Samstag, 15.30 Uhr). Das letzte Heimspiel vor dem Abstieg aus der Landesliga ist gleichzeitig auch großer Abschied für zahlreiche Akteure, die kommende Saison nicht mehr beim TuS Ergenzingen spielen werden.

 

Den TuS-Fans wird am Samstag noch mal Abstiegskracher geboten. Während es für das Heimteam um nichts mehr geht, steht der SSC Tübingen auf dem Relegationsplatz und braucht die drei Punkte dringend.

Trainer Florian Schwend hat die Tübinger als spielstarke Truppe in Erinnerung. „Auf ihrem kleinen Kunstrasenplatz haben sie schnellen Umschaltfußball gezeigt.“ In Ergenzingen wird das Spiel voraussichtlich aber auf dem Rasen ausgetragen, der deutlich größer ist.

Saisonabschluss feiern

Danach wollen Spieler und Trainer ihren Saisonabschluss feiern. „Und das natürlich gerne mit einem Sieg. Wir wollen nicht bedröppelt dasitzen“, so Schwend. Denn von mehreren Spielern wird man sich beim TuS nach der Saison verabschieden müssen.

Verabschiedet werden: Dave Nzally (TSG Balingen II), Nico Gulde Jakob Majhen, Luca Wüst (alle SG Empfingen), Nils Beurenmeister (TV Darmsheim), Johannes Bastians (FC Rottenburg) und Markus Vogel (zweijähriger Auslandaufenthalt). Letzterer ist unter anderem auch verletzt. Ebenso Arthur Heckmann und Samuel Dantzler. Bei Lennart Weiptert steht aufgrund von muskulären Problemen noch ein Fragezeichen. Nico Gulde fehlt studienbedingt.