Beim jüngsten Duell spielten beide Teams noch in der Bezirksliga. Foto: Andreas Wagner

Am Samstagnachmittag stehen sich im Tabellenkeller der Landesliga Staffel drei der TSV Dornhan und der SV Wittendorf gegenüber. Das Derby ist zudem ein Sechs-Punkte-Spiel für beide Teams.

TSF DornhanSV Wittendorf (Samstag, 14.30 Uhr). Vor allem für die Gastgeber und ihr Trainergespann Daniel Ruoff und Sandro Bossert ist es eine eminent wichtige Partie. Da den Wittendorfern die drei Punkte aus der verloren gegangenen Partie in Reutlingen im Nachhinein zugesprochen wurden, haben sie vier Punkte mehr auf dem Konto als der Landesliga-Aufsteiger aus Dornhan.

 

Für diese kommt die Partie gegen den Lokalrivalen nicht gerade zum günstigsten Zeitpunkt „Wir werden aber auf jeden Fall elf landesligataugliche Spieler aufs Feld bringen, um die Partie für uns zu entscheiden. Das ist uns auch in den letzten beiden Spielen gegen Frommern und zuletzt in Reutlingen mit ähnlichem Personal auch ganz gut gelungen“, so Dornhans Spielertrainer Daniel Ruoff. Der erwartet eine Wittendorfer Mannschaft, die sich durch den deutlichen Heimerfolg vom vergangenen Spieltag im Aufwind befindet. Im Vergleich zu den Dornhanern haben die Wittendorfer erheblich mehr Landesligaspiele auf dem Buckel. Ein nicht zu unterschätzender Faktor im Abstiegskampf. Die Dornhaner und ihr Spielertrainer setzen auf ihren Heimvorteil und die Unterstützung ihrer Fans. Ein Sieg wäre in Anbetracht der Tabelle vor allem für die Gastgeber enorm wichtig.

Einige Ausfälle

Leider, so Ruoff, bleibt die personelle Situation der Gastgeber weiter angespannt. Xaver Noreiks, der seine gelb-rot Sperre verbüßt hat, fehlt aus privaten Gründen. Jakob Schmid (gebrochene Kniescheibe) und Dennis Mutschler (senior) stehen verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung. Maximilian Haas befindet sich noch im Urlaub. Aus diesem Grund werden die Dornhaner wieder auf Spieler der Zweiten zurückgreifen müssen.

Der SV Wittendorf hat im Tabellenkeller ebenfalls nichts zu verschenken und zeigte sich nach der Niederlagenserie gut erholt und bezwang den Tabellenletzten aus Straßberg deutlich. Die ideale Einstimmung auf den Lokalkampf auf der Dornhaner Platte nach Ansicht ihres neuen Co-Trainers Sebastian Ruoff, der sich auf das Duell mit seinem Trainerkollegen auf der Dornhaner Seite freut. „Sandro hat jahrelang bei uns gespielt und Dani ist mein Vetter. Für beide Teams ist das Spiel ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir haben den kleinen Vorteil, dass wir vier Punkte mehr auf unserem Habenkonto haben.“

„Richtig gute Individualisten“

Sebastian Ruoff erwartet ein Spiel auf Augenhöhe und hebt auch die individuelle Stärken des Gegners heraus. „Sie haben doch auch eine Reihe von richtig guten Individualisten in ihren Reihen. Da müssen wir aufpassen. Am Ende wird es darauf ankommen, wer sein Spiel besser wird durchsetzen können. Die letzten Duelle waren richtig enge Spiele.“ Auch die Gäste aus Wittendorfer können nicht auf ihren kompletten Kader für den Lokalkampf zurückgreifen. Robin Schillinger (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Erik Seeger (Zerrung) werden in der Vorrunde kein Spiel mehr absolvieren.

Die letzten beiden Duelle vor zwei Spielzeiten waren sehr ausgeglichen. Die TSF Dornhan gewannen ihr Heimspiel und die Wittendorfer drehten den Spieß um im Rückspiel.