Hamza Djekic (in Weiß) will nach dem Spiel gegen Nagold das Selbstvertrauen mit nach Tübingen nehmen. Foto: Wagner

Nach dem starken Heimauftritt der SpVgg Freudenstadt, muss die Mannschaft auch auswärts punkten, wenn man die Klasse halten will. Ein wegweisendes Spiel steht nun an.

SSC Tübingen – SpVgg Freudenstadt (Sonntag, 15 Uhr). Die SpVgg Freudenstadt schöpft nach dem Überraschungserfolg gegen den VfL Nagold neuen Mut im Abstiegskampf. Ob diese Zuversicht nach dem schweren Auswärtsspiel beim SSC Tübingen neue Nahrung bekommt, müssen die Kurstädter aber erst noch unter Beweis stellen.

 

Auswärts waren die Freudenstädter bis dato ein gerngesehener Gast. Neun Spiele, neun Niederlagen. Nur wenn sich die Mannen von Elvedin Djekic auswärts in den kommenden Wochen steigern, bleibt der Klassenerhalt in Reichweite. Das kommende Spiel in Tübingen beim SSC wird darüber Aufschluss geben.

An die Leistungsgrenze

Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic ist die Auswärtsschwäche seines Teams natürlich auch nicht verborgen geblieben. „Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen, um in der Landesliga etwas zu holen. Offensichtlich ist uns dies, in den bisherigen Spielen in der Fremde nicht gelungen. Auch in Tübingen sind wir gegen eine sehr spielstarke Mannschaft, gegen die wir im Hinspiel deutlich verloren haben, nur Außenseiter.“

Im Hinspiel war für die Spielvereinigung nichts zu holen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Patrick Ostojic waren die Unistädter nach der Pause klar tonangebend und gewannen die Partie am Ende noch deutlich 4:1 Toren.

„Wieder eklig spielen“

Mit einer ähnlichen Leistung wie gegen die Nagolder rechnen sich die Gäste aus dem Nordschwarzwald aber schon etwas bei den Tübingern aus. „Wir müssen wieder eklig spielen und versuchen den Spielfluss der Tübinger ähnlich wie gegen die Nagolder zu stören. Wenn uns das gelingt, sehe ich gar nicht so schwarz für das Spiel am Sonntag“, sagt Djekic.

Während die Freudenstädter vergangene Woche zuletzt ihren überraschenden Sieg bejubelten, mussten sich die Tübinger am letzten Spieltag im Derby beim SV Croatia Reutlingen deutlich mit 1:5 geschlagen geben.

Personell ändert sich bei den Freudenstädtern wohl nichts. Caleb Kaupp wird vermutlich weiterhin fehlen.