Königsfelder bereiten sich auf das Top-Duell am Pfingstmontag gegen Radolfzell vor. Wie es in den beiden anderen Landesliga-Staffeln in Sachen Relegation aussieht.
LANDESLIGA Der FC Königsfeld (2.) und der FC Pfaffenweiler (3.) hoffen zwei Spieltage vor dem Saisonende weiter auf die Teilnahme an der Relegation. Der SV Aasen spielt als Aufsteiger ebenso eine hervorragende Saison. Der SC Konstanz-Wollmatingen – fünf Punkte Vorsprung vor Königsfeld – dürfte in Sachen Meisterschaft fast durch sein.
FC Königsfeld
Glück gehabt: Der FC Königsfeld blieb am Sonntagabend trotz seiner 2:5-Niederlage in Überlingen Zweiter, weil der SV Aasen in Pfaffenweiler (52) einen Punkt mitnahm. Somit können die Königsfelder (53 Punkte) weiter von der Relegation träumen.
Allerdings hebt Trainer Daniel Miletic warnend den Zeigefinger: „Mit so einem Auftritt wie in Überlingen haben wir am Pfingstmontag daheim gegen Radolfzell keine Chance. Da muss bei uns eine komplett andere Einstellung her. Ich muss unser Spiel in Überlingen erst einmal verarbeiten, bevor ich mich auf das Spiel gegen Radolfzell freue.“
Alexander Thumer, der Sportliche Leiter, betont: „Wir haben es in den letzten beiden Spielen noch selbst in der Hand. Unsere Ausgangsposition ist weiterhin gut.“
FC Pfaffenweiler
Beim vorletzten Spiel nahmen die treuesten Fans aus der Jugend des FCP vor dem 1:1 gegen den SV Aasen mit einem schönen Transparent schon einmal vorzeitig Abschied von ihrer Nummer 15: Pfaffenweilers Kapitän und Abwehrchef Adrian Scholemann hört nach dem Saisonende auf. Nachdem im letzten Sommer bereits Mike Tritschler seine Karriere beendete, wird nun der Abgang einer der stärksten Innenverteidiger der Landesliga in der neuen Saison eine große Lücke im Abwehrzentrum des FC Pfaffenweiler reißen.
Der FC Pfaffenweiler will in den beiden restlichen Spielen ungeschlagen bleiben, hätte dann 17 Partien in Folge nicht mehr verloren. Weiterhin ist die Hoffnung in Pfaffenweiler groß, erneut – wie im Vorjahr – die Relegation zu bestreiten.
SV Aasen
Spielertrainer Tevfik Ceylan freute sich sehr über den Punkt in Pfaffenweiler, „weil wir wieder einmal eine sehr gute Leistung zeigten. Wir haben uns nach Startschwierigkeiten gesteigert und unsere Umstellungen in der zweiten Halbzeit haben eine positive Wirkung gezeigt.“
Per Kopfball sorgte Tevfik Ceylan in der 64. Minute für den 1:1-Ausgleich. Mit 27 Treffern führt der SVA-Spielertrainer – zusammen mit Jallow Saja (FC Pfaffenweiler) – die Torjägerliste in der Landesliga weiter an.
Mit 48 Punkten und 74:56 Toren kann der Aufsteiger auf Platz sechs immer noch den vierten oder fünften Rang erreichen. „Dies ist doch eine super Leistung und es zeigt, welches Potenzial wir haben. Besonders stolz bin ich, dass wir von acht Spielen gegen die Top-4-Teams nur in der Hinrunde gegen Königsfeld verloren (3:4) haben. Gegen alle anderen drei Mannschaften holten wir vier Punkte und haben insgesamt gegen alle vier Top-Teams schon einmal gewonnen“, lobt Tevfik Ceylan.
Landesliga-Relegation
Wie sieht es in den beiden anderen südbadischen Landesliga-Staffeln in Sachen Relegation aus? Als zweites Team nach dem SC Hofstetten (Landesliga, Staffel 1) hat der SC Whyl (L2) den vorzeitigen Meistertitel eingefahren.
In Sachen Sachen Vizemeisterschaft und Relegationsgegner für den Vertreter der Landesliga Staffel 3 bleibt es spannend. Die SpVgg Gundelfingen-Wildtal (L2) verpasste überraschend am Wochenende vorzeitig die Qualifikation für Platz zwei, weil gegen den Abstiegskandidaten FC Bad Bellingen daheim mit 0:2 verloren wurde. Vier Punkte Vorsprung haben die Gundelfinger vor den letzten beiden Partien vor dem Dritten Freiburger FC.
In der Staffel 1 steigt am Pfingstmontag praktisch ein „Endspiel“ um Platz zwei zwischen dem SC Durbachtal und dem SV Schapbach.