Bei Samuel Dantzler (in Blau) wird sich relativ spontan entscheiden, ob er zum Einsatz kommt. Foto: Fritsch

Der TuS Ergenzingen wartet weiter auf eine Hoffnungsschimmer. Im nächsten Heimspiel nimmt das Team von Florian Schwend einen neuen Anlauf.

TuS Ergenzingen – BSV 07 Schwenningen (Sonntag, 15 Uhr). Für den TuS Ergenzingen sieht alles danach aus, dass die letzten acht Spiele der aktuellen Landesligasaison zur Abschiedstournee werden. Beim kommenden Heimspieltag am Sonntag hat man den Tabellenneunten BSV 07 Schwenningen zu Gast. Gegen den hatte es im Hinspiel eine 1:4-Niederlage gesetzt.

 

Im Oktober hatten hier sogar Fabio Chiurazzi (aktuell mit 16 Toren Drittbester Torschütze der Landesliga Staffel 3) und sein Bruder Mauro Chiurazzi bei Schwenningen sogar gefehlt. Nach einem 0:0 nach der ersten Hälfte fielen alle fünf Treffer im zweiten Abschnitt – Ergenzingen blieb in der 90. Minute nur der Ehrentreffer.

Einschüchtern lassen

„Wir haben uns die Partie noch mal angeschaut. Bisher war es das einzige Spiel bei dem wir von Anfang bis Ende chancenlos waren. Wir haben uns damals einschüchtern lassen von deren Robustheit und haben keine Zweikämpfe angenommen“, erinnert sich TuS-Trainer Florian Schwend.

Zwar sollen die angesprochenen Punkte am Sonntag besser laufen, doch wichtiger ist es für Schwend, dass er es schafft, den Spielern ein gutes Gefühl zu vermitteln. „Wir wollen sie sehr gut vorbereiten. Wir wissen, dass wir mehr über den Kampf kommen müssen. Das war gegen Nehren schon da, aber noch nicht konsequent genug.“

Beim TuS hat man sich mit Blick auf die prekäre Tabellensituation darauf verständigt, kein „Do-or-Die-Spiel“ auszurufen. „Alle wissen um die Situation. Aber wir waren auch zuletzt nie chancenlos. Das muss wieder in die Köpfe rein. Nur der Glaube an sich selbst ist wichtig. Deshalb ist es wichtig, dass die Spieler ein gutes Gefühl entwickeln, dass immer noch was geht“, gibt Schwend die Marschroute vor.

Noch unklar

Am Sonntag wird der Coach dafür fast den ähnlichen Kader wie gegen Nehren zur Verfügung haben. Allerdings herrscht bei Samuel Dantzler noch Unklarheit. Er musste gegen Nehren raus und „es wird eine Last-Minute-Entscheidung“, ob er spielt. Raphael Wörner ist wieder im Mannschaftstraining und wir vielleicht eine Option sein.