Die SpVgg Freudenstadt feierte im Kellerduell der Landesliga gegen den FC Albstadt ihren zweiten Saisonsieg, der am Ende aber mehr als schmeichelhaft war.
SpVgg Freudenstadt – FC 07 Albstadt 2:1 (1:1). Den Gastgebern sollte es egal sein, dass die Älbler fahrlässig einige Hochkaräter nicht nutzten. Ohne Umschweife gab auch Freudenstadts Trainer Elvedin Djeikic nach der Partie zu Protokoll, dass der Sieg seiner Mannschaft mehr als glücklich war.
Im Vergleich zum jüngsten Rundenspiel in Bösingen änderte sich die Startformation der Freudenstädter auf drei Positionen. Lucas Finkbeiner zwischen den Pfosten, Caleb Kaupp und Mert Karaaslan schafften es in die Startelf. Finkbeiner stand gleich im Mittelpunkt. Nach einem verunglückten Abschlag des Freudenstädter Torhüters in die Füße der Gäste, fackelte Albstadts Spieler Amen Dzafari nicht lange und sein tückischer Aufsetzer bedeutete die schnelle Führung für die Gäste.
Praktisch im Gegenzug scheiterte Patrick Ostojic mit seinem Kopfball nach Vorarbeit von Mert Karaaslan am Albstädter Aluminium. Die Freudenstädter Abwehr hatte kaum Zugriff auf die Angriffsbemühungen der Gäste. Nach einem weiteren Aussetzer von Keeper Finkbeiner nach einem Eckball kam Albstadts Mittelstürmer Denis Mazrekaj frei zum Kopfball, setzte aber diesen knapp über das Gehäuse.
Eckball rutscht durch
In der 13. Minute übersah der Linienrichter eine klare Abseitsposition der Gäste und deren Spieler Samed Güngör schaffte es, den Ball vor dem leeren Tor an den Außenpfosten zu schießen. Danach fiel auf der Gegenseite fiel der Ausgleich. In der Entstehung wieder etwas glücklich. Nach einem Eckball rutschte der Ball der Albstädter Abwehr durch und Leon Lisicar traf aus kurzer Entfernung.
In der Folge setzte Chancenwucher der Gäste fort. So scheiterte Albstadts glückloser Mazrekaj nach Ballverlust von Matthias Ade ebenfalls am Aluminium. Die Gastgeber waren mit dem Unentschieden zur Pause folglich mehr als gut bedient.
Ohne Wechsel und fortan unter Flutlicht wurde die zweite Halbzeit des guten Schiedsrichters Hannes Scheffel angepfiffen. In der 64. Minute zeichnete sich Keeper Finkbeiner erstmals aus, als er sich im eins gegen eins von Samed Güngör nicht überlisten ließ.
Von der Linie gerettet
Freudenstadt stand nach der Pause stabiler und ging in der 69. Minute in Führung. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Leon Lisicar auf Yasin Kara ließ dieser einen Gegenspieler aussteigen und sein Zuspiel verwertete Mert Karaaslan. Bereits in der Nachspielzeit köpfte Nico Göcks einen gefährlichen Eckball von der Linie, wenige Sekunden später stand der Sieg fest.
Auf einen Blick
SpVgg Freudenstadt: L. Finkbeiner – H. Djekic, L. Lisicar, D. Süzgec (60. N. Armbruster), P. Ostojic (90.+1. . Armbruster) L. Schaber, C. Kaupp, M. Ade, A. Camara (66. M. Weimer), M. Karaaslan (80. N. Göcks), Y. Kara (82. Ü. Celikkol).
Tore: 0:1 Armen Dzaferi (8.), 1:1 Leon Lisicar (19.), 2:1 Mert Karaaslan (69.).
Schiedsrichter: Hannes Scheffel.
Zuschauer: 102.