Cristian Materazzi und der TuS empfangen den VfL Pfullingen. Foto: Kara

Der TuS Ergenzingen hat den Ex-Verein ihres Trainers Florian Schwend zu Gast. Nach dem jüngsten 0:0 gegen den Tabellenführer soll es nun mit den drei Punkten klappen.

TuS Ergenzingen – VfL Pfullingen (Sonntag, 16.45 Uhr). Nach dem 0:0 gegen Tabellenführer SV Zimmern haben die Ergenzinger diese Woche voller Selbstvertrauen trainieren können. „Es hat gezeigt, dass der Weg, den wir für die Rückrunde eingeschlagen haben, funktionieren kann“, so Trainer Florian Schwend. Verbesserungswürdig sei aber das Spiel im letzten Drittel, weshalb man darauf den Fokus legte. „Wir haben gegen Zimmern ungewöhnlich viele lange Bälle geschlagen.“

 

Davon will Schwend im Heimspiel, das aufgrund des A-Jugendspiels (14 Uhr) erst um 16.45 Uhr angepfiffen wird, gegen seinen Ex-Verein aus Pfullingen am Sonntag weniger sehen. Der Verbandsligaabsteiger hat sich nach einem schwachen Start immer mehr gefangen. „Ich denke, sie werden nur noch weniger Spiele verlieren“, sagt Schwend, der allerdings hofft, dass es eins dieser Spiele am Sonntag sein wird.

Denn der TuS braucht dringend Punkte, um aus dem Abstiegssumpf herauszukommen. Besonders gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt verschenkte man Punkte, schlug sich gegen starke Mannschaften allerdings gut. Bislang hat man erst vier Siege auf dem Konto. Einen davon holte man im dritten Saisonspiel gegen den kommenden Gegner aus Pfullingen. Im Hinspiel war es den Ergenzingern gelungen, das Spiel trotz langer Unterzahl noch zu drehen. Am Ende siegte die Schwend-Elf mit 4:3.

Sperre und Fragezeichen

Personell wird es auf der Bank des TuS wieder „luftig“, sagt Schwend. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nico Bogensperger, der sich beim Spiel gegen Zimmern am Oberschenkel verletzte. Nils Beurenmeister wird Gelb-Rot gesperrt fehlen. Lennart Weipert, der lange in Bremen war, sammelt mehr und mehr Trainingszeiten und kommt besser rein. Robin Hünig wird nach längerer Krankheit noch fehlen.