Der TuS Ergenzingen muss auswärts ran. Foto: Fritsch

Der TuS wartet seit September auf einen Sieg. Diesen holten die Ergenzinger zuletzt gegen den kommenden Gegner.

SV Nehren – TuS Ergenzingen (Sonntag, 15 Uhr). Die Ergenzinger, die im tiefen Tal der Negativserien feststecken, treffen am Sonntag auf einen Gegner, gegen den in der Hinrunde eine Überraschung gelungen war.

 

Der SV Nehren war zum damaligen Zeitpunkt Ende September Tabellenführer, die Ergenzinger hatten mit der Unbeschwertheit eines Aufsteigers agiert und siegten sogar 4:1. Doch seitdem hat sich einiges gewandelt. Nehren steht lange nicht mehr an der Spitze und steckt selbst in einer kleinen Krise. Seit der Pause hat man aus sechs Spielen nur zwei Siege geholt. Trotzdem agiert Nehren dabei von einem sicheren sechsten Platz mit 40 Punkten aus. Ganz im Gegensatz zu den Ergenzingern, die nur noch wenig Hoffnung haben, kommende Saison noch in der Landesliga zu spielen.

„Beim Hinspiel waren die Voraussetzungen völlig andere“, weiß auch Trainer Florian Schwend. „Wir stecken immer noch auf eine Durststrecke fest.“ Nach der Pause hat der TuS noch kein Spiel gewonnen. Tatsächlich war der Sieg gegen Nehren der letzte Sieg überhaupt.

Erfahrene Landesligatruppe

„Wir müssen uns nun auf uns konzentrieren. Diese Woche haben wir uns vor allem auf Torabschluss und das Umschaltspiel konzentriert. Darauf wird es am Sonntag wohl auch ankommen“, vermutet Schwend. Er weiß, dass Nehren eine erfahren Landesligatruppe hat. „Und gegen Gegner mit viel Erfahrung haben wir uns immer schwer getan.“

Personell sieht es für das Auswärtsspiel am Sonntag relativ identisch zum jüngsten Spiel gegen den SC 04 Tuttlingen aus. „Nico Bogensperger fällt noch weiter aus.“