Auf Torhüter Marcel Bender und die Seedorfer Abwehr ist Verlass. Sie kassierte die wenigsten Gegentore aller „Kellerkinder“. Aber in der Offensive hapert es beim Ingrao-Team. Foto: Kara

Der SV Seedorf hat im Abstiegskampf zuletzt wichtige Punkte liegen lassen. Nun gilt es für das Ingrao-Team in den letzten Spielen die nötigen Zähler zu holen.

Für den SV Seedorf wird es im Abstiegskampf in der Landesliga Staffel 3 langsam aber sicher sehr eng. Das 1:1 im Kellerduell gegen den FC 07 Albstadt bedeutet nach Harthausen (0:4) im zweiten Abstiegsduell hintereinander gegen einen Zollern-Club keinen Sieg.

 

„Schade, wir hatten es selber in der Hand. Die fünf Punkte mehr hätten uns geholfen den direkten Abstieg zu vermeiden. Jetzt schauen wir von Spiel zu Spiel, was wir erreichen können. In jedem Fall war das Remis mit Blick auf die Tabelle besser, als gar keinen Punkt zu holen“, zeigt SVS-Trainer Emanuele Ingrao auf, dass der SVS immerhin mit 29 Zählern auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz 12 kletterte.

„Der SSC Tübingen hat gegen Nagold nicht gepunktet, aber die 28 Punkte, sowie Harthausen (26) sitzen uns im Nacken“, geht der Blick von Ingrao auf das Restprogramm seiner Mannschaft und das der härtesten Konkurrenten.

Selbst Croatia Reutlingen (33) ist ebenfalls noch nicht ganz durch. „Die haben ein schweres Restprogramm“, weiß Ingrao. Sicher scheint nur, mit der SpVgg Freudenstadt, dem TuS Ergenzingen und dem FC 07 Albstadt drei Absteiger so gut wie fix sind.

Direktes Duell gegen Tübingen mit hoher Bedeutung

Aus der Verbandsliga kommen die TSG Tübingen und eventuell der FC Rottenburg runter. Somit müssen die Seedorfer in den letzten vier Spiel noch einmal Gas geben und ihr Manko im Toreschießen beheben. 35 Treffer sind ein Minuswert; nur Albstadt (26) und Harthausen (33) erzielten weniger Tore. Hingegen kassierte die SVS-Abwehr um Schlussmann Marcel Bender mit 56 Gegentoren die wenigsten aller Kellerkandidaten. Eine wohl mit entscheidende Bedeutung kommt der Partie vom 32. Spieltag am 24. Mai mit dem direkten Duell beim SSC Tübingen zu. Zudem ist der SVS am letzten Spieltag spielfrei und muss tatenlos zusehen. „Der SSC hat das leichterte Restprogramm als wir“, findet Ingrao.