Im Hinspiel in Bösingen jubelte der BSV, siegte mit 4:3. Foto: Heinz Wittmann

Nach dem spielfreien Wochenende wartet auf den BSV vor der Winterpause noch ein richtiger Kracher. In Schwenningen kommt es zum Bezirks-Derby gegen den VfB Bösingen.

Landesliga: BSV Schwenningen – VfB Bösingen (Samstag, 14 Uhr). Die Gäste kassierten am vergangenen Samstag eine 1:2-Niederlage in Nehren und sind mit 31 Punkten aus 16 Partien Tabellensechster. Der BSV hatte am vergangenen Wochenende spielfrei, ist seit sechs Begegnungen sieglos und belegt mit 18 Zählern aus 15 Begegnungen den elften Tabellenplatz.

 

In einem rassigen Derby gewannen die Nullsiebener das Hinspiel in Bösingen am 17. August mit 4:3. Für Schwenningen war es das erste Saisonspiel.

Bester Torschütze beim BSV ist Fabio Chiurazzi mit sechs Treffern. Beim VfB haben gleich zwei Mann jeweils sechs Tore erzielt: Müller und Torsten Müller. Bösingen hat mit 36:30 und +6 ein besseres Torverhältnis als der BSV. Die Maric-Elf weist mit 23:23 eine ausgliche Trefferanzahl auf.

„Es wird brutal schwer, Bösingen ist seit Jahren eingespielt. Wir werden aber alles in die Waagschale werfen, um dieses Spiel noch zu gewinnen“, sagt BSV-Trainer Jago Maric, der hofft mit seinen Mannen den VfB – ähnlich wie im Hinspiel – unter Druck setzen zu können. „Damals hätte auch keiner mit einem Sieg von uns gerechnet. Insgesamt hat Bösingen aber schon überraschend viele Gegentore bekommen.“

Absage und spielfrei: „Uns fehlt der Spielrhythmus“

Das Spiel der Nullsiebener in Nehren war vor zwei Wochen den Platzverhältnissen zum Opfer gefallen, wird erst im kommenden Jahr am Sonntag, 22. Februar nachgeholt. Am vergangenen Wochenende hatten die Nullsiebener ohnehin spielfrei.

„Es ist natürlich nun nicht einfach, uns fehlt der Spielrhythmus. Wir haben aber gut trainiert, die Bedingungen waren trotz des Wetters ordentlich“, meint Maric. Trotzdem – die Mannschaft muss jetzt beweisen, dass sie auch Abstiegskampf kann: „Seit drei Jahren bin ich beim BSV und es ging immer nach oben. Jetzt ist eine etwas andere Situation. Wir müssen nach unten schauen. Es ist nicht so einfach, dies auszublenden. Wenn wir aber alle Kräfte bündeln, sollte ein Sieg gegen Bösingen möglich sein, einzig und alleine darauf liegt jetzt der Fokus“, betont Maric.

Personelle Lage angespannt

Personell sieht es bei den Schwenningern nicht gerade rosig aus. Dies will der Übungsleiter aber nicht als Ausrede gelten lassen. „Im Hinspiel in Bösingen haben uns sieben Mann gefehlt und wir haben trotzdem gewonnen.“ Die Partie wird aufgrund der Witterung aller Voraussicht nach nicht im BSV-Stadion, sondern auf dem Kunstrasen ausgetragen.