Beim SSC Tübingen hat die SpVgg Freudenstadt das Spiel ganz spät aus der Hand gegeben.
SSC Tübingen – SpVgg Freudenstadt 3:2 (0:1). War das bitter. Die SpVgg Freudenstadt hat beim SSC Tübingen ganz spät erst den Sieg und sogar noch das Remis verspielt.
Dabei war es nicht einmal unverdient, das musste Trainer Elvedin Djekic nach der Partie zugeben. „Sie haben den besseren Fußball gespielt und mehr für den Sieg investiert. Aber wenn man noch so spät verliert, ist das natürlich ärgerlich.“
Die Freudenstädter waren jedoch gar nicht schlecht gestartet und die Pausenführung war nicht unverdient. „Zwar hatte Tübingen mehr vom Spiel, aber wir haben gut gegen den Ball gearbeitet“, fasst es Djekic zusammen, der auch lobte, dass sein Team über das Spiel hinweg wenig zugelassen hatte.
Die Tübinger waren auch im zweiten Durchgang besser und steigerten sich, während Freudenstadt das Tempo nicht mehr mitgehen konnte. Folgerichtig war der Ausgleich in der 75. Minute. Doch Freudenstadt traf durch ihren besten Torschützen Patrick Ostojic erneut zur Führung. In den Schlussminuten dann jedoch das Debakel. Zwei individuelle Fehler sorgten für den Ausgleich in der 90. Minute und noch bitterer auch zum Siegtreffer für Tübingen in der dritten Minute der Nachspielzeit. „Fußball ist eben ein Fehlersport. Aber das war ganz bitter. Das müssen wir jetzt abhaken und nach vorne schauen“, so Djekic.
Auf einen Blick
SpVgg Freudenstadt: D. Kübler – N. Armbruster, H. Djekic, Ü. Celikkol (70. A. Bensch), D. Süzgec (77. M. Kuyucu), P. Ostojic, A. Nahodovic (61. L. Kroboth), L. Schaber, M. Ade, Y. Kara (77. K. Nahodovic), J. Köhler (86. P. Göcks).
Tore: 0:1 Leon Schaber (37.), 1:1 Lars Lack (75.), 1:2 Patrick Ostojic (81.), 2:2 Lars Lack (90.), 3:2 Mario Kuhn (90.+3.).
Schiedsrichter: Adrian Dobler.