Auf dem Freudenstädter Kunstrasenplatz stehen sich am Samstag die beiden Kellerkinder SpVgg Freudenstadt und TSV Harthausen gegenüber. Mehr Kellerduell geht nicht.
SpVgg Freudenstadt – TSV Harthausen/Scher (Samstag, 14.30 Uhr). Für die gastgebende Spielvereinigung bietet sich dabei die Chance, mit einem Sieg den Rückstand auf den Tabellenvorletzten auf einen Punkt zu verkürzen.
Für Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic ist klar, dass mit den kommenden beiden Spielen – nach Harthausen geht es gegen den FC 07 Albstadt – die Möglichkeit besteht, doch noch um den Ligaverbleib zu kämpfen. „Unsere Rechnung ist ganz einfach. Gewinnen wir beide Spiele gegen Harthausen und danach gegen Albstadt, sind wir im Rennen um den Klassenerhalt wieder dabei. Gelingt uns das nicht, war es das wohl mit dem Ligaverbleib“, so Djekic realistisch.
In Bösingen schnupperte das Landesliga-Tabellenschlusslicht zumindest eine Stunde lang an einer kleinen Überraschung, ehe die Gastgeber innerhalb von wenigen Minuten das Spiel in ihre Richtung drehten.
Normale Schwankungen
„Bei uns waren in diesem Spiel nicht alle Spieler auf der Höhe. Vor allem unsere beiden Innenverteidiger Nils Armbruster und mein Sohn Hamza hatten nicht ihren besten Tag. In der Woche zuvor waren die beiden noch unsere Besten. Aber mit 18 und 19 Jahren sind solche Leistungsschwankungen normal.“
Macht Wetter Probleme?
Ob und mit welcher Formation die Kurstädter den Abstiegsgipfel antreten werden, ist noch völlig offen. Adrian Nahodovics wird aber definitiv fehlen. Trotz des Wetterumschwungs in Freudenstadt sieht Freudenstadts Trainer die Partie am Samstag nicht gefährdet. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, dass die Partie stattfinden wird. Wir wollen am Samstag spielen“, so Djekic.
Auf der Trainerbank des kommenden Gegners hat sich bereits am vergangenen Wochenende eine Änderung ergeben. Harthausens erfolgloser Spielertrainer Akin Aktepe ist seines Amtes enthoben worden und sein Nachfolger steht mit Stefan Bach bereits fest. Bach trainierte lange Jahre den TSV Straßberg und war zuletzt als Spieler beim TSV Benzing aktiv. Ob dieser Trainerwechsel für die Partie am Samstag etwas aus Sicht der Scher-Kicker bewirkt, werden die 90 Minuten in Freudenstadt zeigen: Die Verantwortlichen um Harthausens Ernst Nawottnig erhoffen sich jedenfalls einen positiven Impuls für die restlichen drei Spiele vor der Winterpause. Ob dann Stefan Bach weiterhin die Mannschaft betreuen darf, steht noch in den Sternen.