Der TuS Ergenzingen – hier Simon Walser (in Blau) – steht bereits als Absteiger der Landesliga fest. Foto: Wagner

Für Ergenzingen und Nagold geht es im direkten Duell sportlich um nichts mehr. Beide Teams haben ihre Saisonziele bereits verpasst und blicken nach vorne.

VfL NagoldTuS Ergenzingen (Mittwoch, 19.30 Uhr). Am drittletzten Spieltag der Staffel 3 der Fußball-Landesliga geht für beide Teams um gar nichts mehr.

 

Der TuS Ergenzingen steht bereits als Absteiger fest, während der VfL Nagold auf Rang sieben liegt und rechnerisch keine Chance mehr auf den Aufstieg hat.

Nach der 2:4-Heimniederlage gegen die TSG Balingen II konnte der TuS den Gang in die Bezirksliga nicht mehr verhindern. Für die Ergenzinger bleibt damit lediglich das Ziel, die Saison nicht als Vorletzter zu beenden.

„Wir sind nach dem Spiel gegen Balingen zusammengesessen und haben viel über die kommende Saison gesprochen. Die Partie gegen Nagold hat für die Jungs besonderen Stellenwert, da es sich um ein Nachbarschaftsduell handelt. Entsprechend groß ist der Ehrgeiz, das Derby für sich zu entscheiden und den eigenen Stolz zu wahren.““, sagt Ergenzingens Trainer Florian Schwend. Für den kommenden Gegner findet Schwend anerkennende Worte: „Die Nagolder sind vor allem zu Hause sehr stark. Sie sind eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga, haben einen klaren Plan, sind sehr erfahren und verfügen über eine stabile Achse innerhalb der Mannschaft.“

Personell muss der TuS dabei auf Torhüter Jakob Majhen verzichten, hinter dem Einsatz von Markus Vogel steht noch ein Fragezeichen.

Beim VfL Nagold ist die Luft nach dem nicht mehr erreichbaren Aufstieg in die Verbandsliga raus. Trainer Marcel Schuon hielt noch lange den Glauben aufrecht, auch bei neun Punkten Rückstand, inzwischen kann das Verpassen des Saisonziels aber nicht mehr geleugnet werden.

Spieler aus der zweiten bekommen ihre Chance

Der Fokus liegt längst auf der zweiten Mannschaft, die unbedingt den Klassenerhalt in der Bezirksliga Nordschwarzwald schaffen muss, weshalb dort verstärkt Spieler aus dem Landesliga-Kader eingesetzt werden.

Im Gegenzug kommen in der ersten Mannschaft verstärkt Spieler aus der zweiten Reihen zum Einsatz, die nun Landesliga-Luft schnuppern können. Zuletzt setzte Schuon beim 2:2 gegen den VfL Mühlheim und dem 1:1 beim SV Seedorf jeweils den erst 20-jährigen Tarek Türk ein, der aus der Jugend der SV Böblingen gekommen war.