Mit dem Schiedsrichter haderte Trillfingen. Foto: Kara

Ein Befreiungsschlag ist dem FC 07 Albstadt in der Landesliga Staffel IV mit dem 4:0-Erfolg gegen den SV Ochsenhausen gelungen. Erstmals seit langer Zeit standen bei den Albstädtern wieder 17 Mann auf dem Spielberichtsbogen. Die verbesserte Personalsituation machte sich auf dem Platz positiv bemerkbar, 07 kam am Ende zu einem überzeugenden Heimsieg gegen den SV Ochsenhausen.

Wie erwartet war die TSG Balingen II mehrere Nummern zu groß für das Schlusslicht SV Weingarten, das sich bei der deutlichen 1:7-Niederlage im direkten Duell allenfalls damit trösten kann, dass im sechsten Anlauf endlich das erste Saisontor erzielt wurde. Schon zur Pause führte Balingen II mit 3:1, in der 50. Minute erhöhte Henry Seeger auf 4:1, ab der 84 Minute wurden weitere drei Treffer nachgelegt. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", konstatierte Balingens Trainer Denis Epstein.

Bereits am Freitag gewann der SV Heinstetten das Derby gegen den TSV Straßberg mit 2:1 für sich. "Es war ein umkämpftes, spannendes Derby. Straßberg war spielerisch etwas stärker und hat nach dem 2:1 für uns sehr viel Druck entfacht. Doch wir haben kämpferisch eine Topleistung gezeigt", sagte Heinstettens Trainer Oliver Hack nach dem Spiel. "Von beiden Mannschaften war es keine gute Begegnung; und es wurde jeweils viel mit langen Bällen agiert. Aus dem Spiel heraus gab es kaum Torchancen hüben wie drüben. Bezeichnend war es daher, dass alle drei Tore nach Standardsituationen fielen", analysiert Straßbergs Abteilungsleiter Florian Eisen, dessen Team kurz vor Schluss einen Elfmeter verschoss, den Lokalkampf. Eisen ließ kein gutes Haar am Unparteiischen. "Wir hätten noch einen weiteren Elfmeter bekommen müssen, und zudem war der Freistoß, der zum 2:1 für Heinstetten sorgte, in seiner Entstehung zweifelhaft."

Mit dem Schiedsrichter haderte auch Trillfingens Spielertrainer Dennis Söll nach der 2:3-Niederlage seiner Elf gegen den FV Bad Schussenried. "Es gab einige zweifelhafte Entscheidungen, der Unparteiische hat kein gutes Bild abgegeben. Unter anderem liegt beim dritten Gegentreffer ein Offensivfoul vor und die gelb-rote Karte für David Kleinfeld war unberechtigt, denn dieser war an der Szene eigentlich gar nicht beteiligt, er kam sich nur unglücklich mit einem Gegenspieler in die Quere", so Söll. "Letzten Endes haben wir uns aber die Niederlage selbst zuzuschreiben, denn Bad Schussenried, das nach der zwischenzeitlichen 3:0-Führung quasi nichts mehr nach vorne machte, hat seine wenigen Chancen genutzt und wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet", fügt Söll hinzu.

Zwar musste sich der TSV Nusplingen vor heimischer Kulisse mit 0:3 dem Spitzenreiter FV Olympia Laupheim geschlagen geben, doch im Nachhinein gab es viel Lob von Gästetrainer Stefan Wiest. "Ein großes Kompliment an Nusplingen, das war der bisher stärkste Gegner in dieser Saison. Sie waren taktisch enorm diszipliniert und hatten gute Umschaltmomente. Wenn sie im ersten Durchgang zwei, drei Situationen besser ausgespielt hätten, hätten sie in Führung gehen können." "Die ersten 30 Minuten waren auf unserer Seite", schlägt Nusplingens Spielertrainer Thomas Essigbeck in die gleiche Kerbe. "Auch im weiteren Spielverlauf haben wir gut mit gehalten. Auf dieser Leistung lässt es sich aufbauen", resümierte ein trotz der Niederlage mit dem Auftritt seiner Elf zufriedener Trainer Essigbeck.