Bösingen peilt gegen den VfL Mühlheim einen weiteren Sieg an. Doch der Aufsteiger aus der Donaustadt ist im Jahr 2026 noch ungeschlagen.
VfB Bösingen – VfL Mühlheim (Samstag, 16.30 Uhr, Vorrunde: 4:1). Fünf Tabellenplätze und acht Punkte trennen die beiden Clubs aus dem hiesigen Bezirk in der Tabelle. Beide haben einen guten Lauf und wollen diesen fortsetzen, was eine unterhaltsame Partie verspricht.
Gäste brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt
Allerdings ist der Druck bei den Gästen höher, weil sie ihren Abstand zum Relegationsplatz (acht Zähler) nicht kleiner werden lassen wollen. Im Hinspiel auf dem Ettenberg gab es noch einen klaren VfB-Sieg. Allerdings stand es 70 Minuten lang nur 1:0. „Die Osterzeit verlief für uns perfekt und von den Punkten her optimal“, freute sich Peter Leopold über die drei Siege und 9:3-Tore. „Nur das Thema Gegentore wird uns wohl einfach noch weiter beschäftigen.“ Immerhin haben die Bösinger in der Offensive ihre Durchschlagskraft wieder.
Der VfL zählt aktuell zu den gefährlichsten Teams der Liga
Personell zeigte sich in der englischen Wochen, dass ein breiter Kader viel wert ist, wenn Spieler angeschlagen sind oder ausfallen. Zuletzt fehlten mit Julian Schneider, Leon Schlosser, Steffen Kramer, Noah Kimmich (Rotsperre), Niklas Wulle und Benedikt Bantle ein halbes Dutzend Akteure.
Die werden gegen den VfL wichtig werden. Der Tabellenzehnte ist aktuell eines der gefährlichsten Teams der Liga und schwer zu bespielen. Der Aufsteiger sammelte fleißig Punkte für den Klassenerhalt, hat bereits 33 Zähler auf seinem Konto und ist im Jahr 2026 in allen sechs Begegnungen ungeschlagen geblieben und düpierte den zuletzt starken BSV Schwenningen mit 3:0.
„Da wissen wir was auf uns zukommt“, kennt Leopold die Geschwindigkeit im Umschaltspiel der Gäste. Der VfL hat sich zudem in der Winterpause mit Adrian Klein gut verstärkt