Der VfB Bösingen setzt auch in Freudenstadt seine guten Leistungen beim 4:2-Erfolg fort. Das Saisonfinale steigt zuhause gegen den SC Tuttlingen.
Mit einem 4:2 beim Schlusslicht SpVgg. Freudenstadt zog der VfB Bösingen nach Punkten mit dem Tabellendritten SV Zimmern (beide 57) gleich.
Trainer Peter Leopold freut sich „über die Möglichkeit, unsere Saison am Ende gut abzuschließen. Dies war das Ziel der letzten Wochen. Dabei geht es nicht um den Lokalrivalen Zimmern, sondern wir wollten aus den letzten drei Partien noch einmal neun Punkte holen. Vor allem maximal gut performen. Dies gelingt uns bisher sehr schön, damit können wir zufrieden sein. Trotz der Hitze hängen sich die Jungs mächtig ins Zeug“, lobt er den Auftritt.
In der Tat: Das 4:2 in Freudenstadt und das 5:1 gegen Croatia Reutlingen haben leichte Parallelen: „Ja, wir sind jeweils schnell mit 2:0 in Führung gegangen. Kassieren unseren Gegentreffer durch einen Elfmeter, haben dann wieder zugelegt und die Tore gemacht“, reichte laut Leopold die Substanz für ein gutes Finish.
Höherer Sieg möglich
„Allerdings muss ich sagen, dass wir in Freudenstadt hätten deutlich höher gewinnen müssen. Nach dem 2:0 muss es zur Pause schon 4:0 oder 5:0 stehen, haben wir derart viele Möglichkeiten vergeben.“
Beinahe wäre dies schief gegangen, als das 2:2 fiel. „Ja, der Sieg war dennoch hochverdient und bei der Vielzahl an Torchancen kann das Spiel 10:3 oder 11:4 ausgehen“, so Leopold.
„Goodbye“-Duell beim TSV
Für die Gastgeber war es indes das letzte Heimspiel in der Landesliga Staffel III. Freudenstadt muss den bitteren Gang in die Bezirksliga gehen. „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen und da hätten wir sogar höher in Rückstand liegen können. Die zweite Halbzeit war viel besser und da haben wir uns mit dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer belohnt. In unserer stärksten Phase geraten wir aber erneut in Rückstand“, so Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic nach dem Spiel. Ihr letztes Landesligaspiel bestreiten die Kurstädter übrigens am Samstag beim ebenfalls schon abgestiegenen TSV Harthausen/Scher. So wird das Duell zur „Time-to-say-Goodbye“-Begegnung.
Rang drei im Visier
Abschied nehmen heißt es auch für den VfB Bösingen; aber nur bis zum Start der neuen Saison. Das Leopold-Team hat sogar die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen den SC Tuttlingen die Spielzeit auf dem dritten Tabellenplatz zu beenden; vorausgesetzt, der SV Zimmern lässt zeitgleich im Gastspiel beim SSC Tübingen, der in die Abstiegsrelegation muss, etwas Federn.