Manchmal ist der beste Mann kein Torschütze: Abwehrspieler Niklas Hillmaier (links) ragte beim 2:0 in Tuttlingen heraus. Foto: Rohde

Mit dem 2:0-Erfolg beim SC Tuttlingen bleibt der SV Zimmern weiter im Rennen um Relegationsplatz zwei.

Der SV Zimmern ist wieder in der Spur: 7:0, 2:0 - die beiden Siege gegen Freudensatdt und in Tuttlingen sorgen dafür, dass das Genter-Team die 50-Punkte-Marke erreicht ist und hinter Liga-Primus TSG Balingen II im Duell mit der SG Empfingen das Rennen um den Relegationsplatz offen hält.

 

Vor allem unter dem Hintergrund, dass Zimmerns Ex-Trainer und Marc Genters Trainer-Kollege Steffen Breinlinger ab 1. Juli neuer Coach bei der SGE wird.

„Mannschaft hat Mentalität und Charakter gezeigt“

Genter zog sein erfreutes Fazit zum sechsten Auswärtssieg, nachdem die Torquote mit 48 Treffern in 24 Spielen verdoppelt wurde: „Es war nicht immer schön, aber wir haben wieder bis zum Ende daran geglaubt und nie aufgegeben; Mentalität und Charakter gezeigt. Darauf kommt es im Derby an. Schön war auch wieder ein Zu-Null“, lobte er die Mannschaft nach dem Spielende im großen Spielerkreis noch auf dem Platz.

Spieler-Co-Trainer Leo Benz resümierte nach Spielende, „dass es ein am Ende verdienter Sieg war. Wir haben sauber verteidigt und wenig Tuttlinger Aktionen zugelassen. Deswegen können wir sehr zufrieden sein.“

Schlechter Re-Start verpufft

Nimmt man nun die vergangenen zwölf Spiele, verpufft der schlechte Start nach der Winterpause mit zwei Niederlagen ganz schnell wieder - es waren die einzigen beiden in der vergangenen zwölf Begegnungen.

„Der Sieg in Tuttlingen war wichtig. Damit halten wir uns alles wieder offen, um weiter um den zweiten Platz mitzumischen“, freut sich Spartenleiter Erwin Beck, der ein Sonderlob für Abwehrspieler Niklas Hillmaier parat hat. „Wie er gegen SC-Goalgetter Buba Camara verteidigt hat, war wirklich bockstark.“

Trainer Genter hat den richtigen Riecher

Wie schon so oft in dieser Runde zeigte sich beim SVZ die starke Bank. Genter hatte den richtigen Riecher bei seinen Einwechslungen: Rico Reisert wurde zum wegweisenden 1:0-Schützen, Colin Zimmerner bereitete das 2:0 von Stefan Mutapcic bei dessen 9. Saisontreffer vor. Der Torjäger kommt damit nach der Winterpause mit seinen fünf Treffern in den letzten beiden Partien auf mehr Tore als in der gesamten Hinserie.

Und einmal mehr können Ausfälle wie die von Torjäger Tim Heinzelmann, der im Herbst bei den sieben neun Siegen in fünf Partien hintereinander getroffen hatte, kompensiert werden.7:9