Der SV Zimmern hat im letzten Spiel beim SSC Tübingen einen versöhnlichen Abschluss im Visier und drückt der eigenen Zweiten die Daumen.
Mit der dritten Niederlage in Folge – einer weiteren 1:2-Heimpleite gegen den VfL Nagold wie gegen den FC 07 Albstadt – schloss der SV Zimmern seine Heimsaison ab. Nun wackelt noch einmal der dritte Platz, da man punktgleich mit dem VfB Bösingen (je 57) dasteht und selbst der VfL Nagold (55) durch den Dreier in Zimmern, sowie der SV Nehren (beide 55) vorbeiziehen könnte.
Konkurrenz sitzt im Nacken
„Dies wollen wir natürlich unbedingt vermeiden“, so der Spartenleiter Erwin Beck. Es würde – trotz einer insgesamt schwachen Rückserie – der Gesamtleistung der Saison mit Herbstmeisterschaft und einem Jahr auf eigenem Platz ungeschlagen auf der Zielgeraden nicht gerecht.
Versöhnlicher Abschluss in Tübingen als Ziel
Vier Spiele ohne Sieg wurmen den ehrgeizigen Trainer Marc Genter sicherlich. Er möchte am letzten Spieltag beim SSC Tübingen mit einem positiven Ergebnis in die Sommerpause gehen. Zumal es um nichts mehr geht und kein Druck herrscht, der Gegner allerdings dieses Spiel als Vorbereitung auf die Relegation nimmt und nach dem unerwarteten Trainerwechsel neue Energie tanken möchte.
Endspiel für Zimmern II um den Aufstieg
Beim SVZ drücken nun indes intern alle die Daumen, dass die zweite Mannschaft in der SG Zimmern II/Horgen in der Kreisliga A1 am Samstag beim Saison-„Finale“ bei Verfolger SG Böhringen/Dietingen in Dietingen den Meistertitel unter Dach und Fach bringen kann und nach zwei Jahren den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schafft. Der Unterbau wäre als Sprungbrett für die Landesliga eine Klasse höher nicht unwichtig. Trostpreis wäre allerdings im Falle der Vizemeisterschaft immerhin die Relegation mit dem „Nachsitzen“ gegen den A3-Vize SV Böttingen in der 1. Runde.