Albstadts Trohüter Chris Leitenberger will wieder mal zu Null spielen. Doch gegen den Foto: Kara

Der FC 07 steht im Heimspiel gegen den Tabellenvierten Nagold vor einer schwierigen Aufgabe. Doch das Akbaba-Team braucht im Abstiegskampf dringend Punkte.

FC 07 Albstadt – VfL Nagold (Samstag, 15.30 Uhr). Es sind nur noch wenige Spiele zu absolvieren, dann ist diese Landesliga-Saison schon wieder Geschichte – allesamt absolut wichtige Begegnungen für das Albstädter Team, aber auch für den VfL Nagold, den Vizemeister der vergangenen Saison. 

 

Nur noch Endspiele für die Albstädter

Der FC 07 kämpft mit momentan nur 18 Zählern auf dem „Tabellenkonto“ in den jetzt noch neun verbliebenen „Endspielen“ vehement um den Ligaerhalt. Einen anderen Blickwinkel haben dagegen die Gäste aus dem Schwarzwald: Sie sind auf Platz vier eingereiht, mit fünf Punkten Rückstand zu den beiden möglichen Aufstiegsplätzen eins und zwei. Folglich gilt vor Spielbeginn rein sportlich ein komplett unterschiedlicher Ansatz für beide Teams, aber mit dem gleichen Ziel: Die zu vergebenen Zähler sollten auf die jeweilige Habenseite. Somit ist ein fulminanter Schlagabtausch zu erwarten.

Nagold kommt mit viel Selbstvertrauen

Im Gegensatz zum niederlagenfrustrierten FC 07 Albstadt, kommt der VfL gestärkt mit breiter Brust vom Rande des Schwarzwaldes zum Match auf die Zollernalb, denn zuletzt wurde der Albstädter Lokalrivale TSV Harthausen/Scher, der ebenfalls um den Ligaverbleib kämpft im heimischen Reinhold-Fleckenstein-Stadion deutlich mit 5:0 in die Schranken verwiesen.

„Nagold spielt bisher eine sehr gute Runde, zählt ohne Frage zu den Aufstiegsaspiranten. Trotzdem müssen wir am Samstag endlich wieder anfangen zu punkten“, schickt Albstadts Übungsleiter Samed Akbaba voraus. 

Personelle Lage verbessert sich bei den Nullsiebenern

Wird jetzt ausgerechnet das zwölfte Saison-Heimspiel zum Wendepunkt der bisher primär mehr als enttäuschend verlaufenen Ligarunde? Samed Akbaba hat - im Gegensatz zu vergangener Woche bei der 0:2-Niederlage beim Tabellenführer in Balingen – allein was sein kickendes Personal angeht, nun gegen Nagold wieder deutlich mehr Variationsmöglichkeiten: „Lewin Moser kehrt nach langer Verletzungs-Pause zurück, Ahmed Cetin ist nach seiner Rotsperre ebenfalls wieder dabei, ebenso sein Bruder Semih, der zuletzt aus privatem Grund pausierte. Ansonsten ist die personelle Kaderbesetzung wie zuletzt gegen Balingen“, informiert Trainer Akbaba über die personelle Situation in seiner Mannschaft.

VfL-Coach Schuon ist zuversichtlich

Sein Gegenüber Marcel Schuon weiß, dass sein Team sich keinen Ausrutscher erlauben darf. „Das 5:0 gegen Harthausen stimmt mich sowohl spielerisch auch wegen des Zu-null zuversichtlich.“ Das Hinspiel ging mit 4:0 an die Gäste, die nun im Rückspiel die lange Heimreise nicht ohne Zählbares im Gepäck antreten und damit weiter im Rennen um die ersten beiden Plätze bleiben wollen.