Mit großen Schritten geht Rottweil dem Landesgartenschaujahr 2028 entgegen. Ein besonderer Fixpunkt auf dem Gelände nimmt jetzt Formen an: das „Sciene-Center“.
Die Arbeiten zur Renaturierung des Neckars laufen auf Hochtouren und auch die weiteren Planungen für das Gelände sind auf gutem Weg. Die Campus Schule-Wirtschaft Gemeinschaft hat ebenfalls große Pläne auf dem Gelände, denn in dem Flachdachbau, der momentan noch von der ENRW genutzt wird, soll ein Science-Center entstehen – mitten auf dem Landesgartenschaugelände und mit bester Bahnverbindung.
Größer als im Neckartal
„Vor Kurzem haben wir mit der Volksbank Rottweil eine Absichtserklärung unterschrieben, mit der das neue Science-Center 2028 von Campus SW auf den Weg gebracht wird“, sagt Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin Christine Schellhorn. Bis 2028 soll mitten im Landgartenschaugelände ein überregionales, mehrfach größeres Science-Center errichtet werden als das, was es bereits jetzt schon mit den Experimentier- und Arbeitswelten im Neckartal gibt.
„Auch die erlebbaren Arbeitswelten wollen wir mit umziehen und damit unseren Treffpunkt für die regionale Wirtschaft weiter ausbauen“, informiert Schellhorn weiter.
Naturwissenschaftliche Phänomene
In den Experimentierwelten können sich Interessierte, Familien und Schulklassen bereits seit einigen Jahren mit naturwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigen und ihnen auf den Grund gehen – die Resonanz ist sehr gut. Und in den erlebbaren Arbeitswelten, die derzeit ebenfalls im Neckartal mit untergebracht sind, kann man sich die Region auf eine ganz neue Weise erschließen und sie virtuell erlebbar machen. Das Science-Center hat die gemeinnützige Genossenschaft Campus Schule-Wirtschaft in den vergangenen Jahren im Neckartal aufgebaut. Aber das ist erst der Anfang, denn das Science-Center auf dem Gartenschaugelände wird wohl mit einem wesentlich umfangreicheren Angebot an den Start gehen.
Engagierte Zusammenarbeit
Die Basis für die vereinbarte Absicht sei nur durch die sehr engagierte Zusammenarbeit von Stadt, Bank, Architekten und Campus SW geschaffen werden können, lässt sie wissen und dankt der Stadtverwaltung und Bürgermeisterin Ines Gaehn für das Vertrauen in das Konzept und die Umsetzungsstärke von Campus SW, sowie der Volksbank „für die zugesagte stattliche finanzielle Investition in das alte ENRW-Gebäude sowie für die Tatkraft, gemeinsam ein Highlight in der Region zu schaffen“. Schirmherrin des Vorhabens ist die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss.
Doch bis zur Umsetzung haben Christine Schellhorn und ihre Vorstandskollegen noch so manches Gespräch zu führen und manchen Vertrag zu unterschreiben. Doch man darf bereits jetzt gespannt sein auf die Pläne der sehr aktiven Genossenschaft und die offizielle Vorstellung des Projekts.