Jetzt geht es auch unter der Hochbrücke los mit den Arbeiten für die Landesgartenschau. Christian Gauger vom Büro Weber Ingenieure, Bürgermeisterin und Landesgartenschau-Geschäftsführerin Ines Gaehn, Holger Hüneke, Geschäftsführer der ENRW, Bauleiter Stefan Schittenhelm (Firma Peter Gross Bau), Oberbürgermeister Christian Ruf und Polier Harald Burri (Peter Gross Bau) freuen sich. Foto: Stadt Rottweil/Hermann

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2028 im Unteren Stadtgraben offiziell begonnen.

Gemeinsam mit Vertretern der ausführenden Firmen setzten Oberbürgermeister Christian Ruf und Bürgermeisterin und Landesgartenschau-Geschäftsführerin Ines Gaehn das erste sichtbare Zeichen für die kommenden Entwicklungen im Herzen der Stadt.

 

Die Baumaßnahme im Stadtgraben ist ein zentrales Projekt auf dem Weg zur Landesgartenschau 2028. Als erste Maßnahme verlegen Landesgartenschau GmbH und Energieversorgung Rottweil (ENRW) Leitungen.

Verbindung ins Neckartal

„Der Stadtgraben – als grünes Wohnzimmer der Innenstadt – wird in den kommenden Jahren ein noch attraktiveres Gesicht bekommen. Künftig startet hier zudem die Landesgartenschau-Brücke mit dem Ziel, die Innenstadt mit dem eindrucksvollen Naturraum im Neckartal zu verbinden und Barrieren abzubauen“, erklärt Ruf im Rahmen des Spatenstichs.

In einem gemeinsamen Vorhaben der Landesgartenschau Rottweil gGmbH und der Energieversorgung Rottweil (ENRW) werden dort zunächst Leitungen verlegt – eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Arbeiten im Graben am Fuß der Hochbrücke.

Bei den Maßnahmen im Stadtgraben handelt es sich um Arbeiten für die sogenannte Daueranlagen, die nicht nur für das Ausstellungsjahr 2028, sondern auch langfristig für die Bürger Rottweils erhalten bleiben und so einen Mehrwert über die Landesgartenschau hinaus bieten sollen.

Leitungen werden verlegt

In einer Bauzeit von etwa fünf Monaten werden nun rund 500 Meter Gasleitungen, 400 Meter Stromleitungen, 65 Meter Wasserleitungen sowie knapp zwei Kilometer Leerrohre verlegt.

Die Arbeiten starten zunächst im Stadtgraben unterhalb der Hochbrücke, ab Mitte Juli werden dann auch im Oberen Stadtgraben bei der Konzertmuschel – von den Planern der Landesgartenschau „Stadtgarten“ genannt – die entsprechenden Leitungsarbeiten stattfinden.

Die Leitungsarbeiten im Stadtgraben bilden den Auftakt zu einer Reihe von Baumaßnahmen, mit denen sich Rottweil in den nächsten drei Jahren auf die Landesgartenschau 2028 vorbereitet. Wegen der Bauarbeiten sind große Teile des Stadtgrabens für Fußgänger bereits abgesperrt worden.

Bleibende Qualität

Bürgermeisterin Ines Gaehn betont die nachhaltige Bedeutung der Maßnahmen im Stadtgraben: „Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die den Rottweilern nun durch die Bauarbeiten entstehen werden. Mit diesem Projekt schaffen wir aber nicht nur attraktive Räume für die Landesgartenschau, sondern auch bleibende Qualitäten für die Menschen in unserer Stadt.“