Das ehemalige Gasthaus „Engel“ in Tuningen liegt im Fördergebiet und der anstehende Abbruch wird durch das Programm gefördert. Ein Jahr ist dafür noch Zeit. Nach Ablauf dieses Jahres wird das Programm geschlossen. Foto:  

Als sehr großen Erfolg wertete Jasmin Rapphold von der STEG Stadtentwicklung GmbH die Umsetzung der aus dem Landessanierungsprogramm geförderten Maßnahmen.

In Tuningen startete man mit einem Förderrahmen von rund einer Million Euro, zwischenzeitlich konnte man das Fördergebiet auf 2,4 Millionen anheben. Das wurde im Gemeinderat berichtet.

 

Ziel des Programms ist die Verbesserung des Innerortsgebietes in einem klar abgesteckten Teil und die Maßnahmen umfassen sowohl kommunale wie auch private Maßnahmen.

Im Kommunalbereich waren dies insbesondere die Kalkhof- und die Hegestraße. Durch die jüngste Zusage kommt jetzt noch der Aktivpark am Sportplatz hinzu, wo die Gemeinde eine Förderquote von 50 Prozent erreicht.

30 Maßnahmen insgesamt

17 private Sanierungsmaßnahmen sind abgeschlossen, 13 laufen aktuell noch. Im Privatbereich wurden die Maßnahmen mit 25 Prozent bezuschusst. Voraussetzung hierzu war, dass es sich nicht um Einzel- sondern um umfassende Gesamtsanierungsmaßnahmen handelte. Für diejenigen, die aktuell noch in der Umsetzungsphase sind oder sich auch noch kurzfristig entschließen, heißt es rasch handeln. Zum 30. April 2026 muss alles abgeschlossen sein.

Bei dem Aktivpark ist man zuversichtlich, dass dies auch kurzfristig starten kann. Mit dem abbruchreifen ehemaligen Gasthaus „Engel“ hat man noch ein größeres Abbruchobjekt im Blick. Immer wieder wurde dies verschoben. Damit dies gefördert wird, muss jedoch die Frist eingehalten werden, so Jasmin Rapphold von der STEG GmbH. Somit muss sich der Eigentümer nun sputen. Es wurde angeregt, dass man für ein neues Gebiet in eine Neuantragsstellung gehen kann, das Programm sei gut und für die Kommunen wie Tuningen bestens geeignet, so Jasmin Rapphold.

Weiteres Gebiet im Auge

„Grundsätzlich sind wir hier interessiert aber wir müssen trotz Zuschüssen die Gesamtfinanzen im Blick halten“ so Bürgermeister Ralf Pahlow.

Allerdings ließ er durchblicken, dass man in der Gemeinde bereits ein weiteres Gebiet im Blick habe, aber das müsse man im Moment erst mal schieben.