Seit fünf Jahrzehnten ist es eine feste Größe im Veranstaltungskalender von Albstadts kleinstem Stadtteil: das Lampionfest des Albvereins.
Weithin bekannt, beliebt und stets gut besucht – das Lampionfest, mit dem die Burgfelder Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins alle Jahre wieder die Handwerkerferien einläutet, ist seit jeher ein Publikumsmagnet, der viele Albstädter, aber auch zahlreiche Auswärtige anlockt, und der ideale Auftakt zur Urlaubszeit. Nicht zuletzt wegen der Delikatessen, die die Gastgeber servieren, etwa die notorisch schmackhaften Ripple und das Kesselfleisch mit Sauerkraut.
Dass das Wetter bei der 54. Auflage des Lampionfestes nur zwei Stunden lang mitspielte und dann Regen einsetzte, war zwar misslich, aber dank der Vorkehrungen, welche die Organisatoren getroffen hatten, kein Grund heimzugehen.
Garnituren für 500 Gäste – und ein Zelt
Die Helfer hatten nicht nur Garnituren für 500 Gäste im Garten aufgestellt, sondern auch an ein Zelt gedacht, in dem am Abend – ebenso wie im Bürgerhaus – alle Plätze besetzt waren. „Wir können mit dem Besuch zufrieden sein“, resümierte zu später Stunde Johannes Burkhardt, der Ortsvorsteher und Ortsgruppenvorsitzende.
Stolz sind er und seine Vorstandskollegin Eva Reinauer vor allem auf die große Helferschar, rund 50 junge Leute, die in Trachtenhemd und Dirndl respektive Lederhose um das Wohl der Gäste bemüht waren – keine Frage, auf die jungen Burgfeldener und den Zusammenhalt im Dorf kann man bauen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Reinhold Hospach, und für die Jüngsten hatten die Veranstalter eine Kinderschminkecke eingerichtet.