Max Dilger stieg in Südfrankreich ein letztes Mal in dieser Saison auf sein Speedway. Nun startet die Winterpause. Foto: Lenz

Motorsport: Lahrer Speedway-Fahrer in Südfrankreich und Tschechien unterwegs

Mit den beiden Speedwayrennen in Dohren und Lamothe in Südfrankreich hat der Lahrer Speedway-Fahrer Max Dilger die Rennsaison 2021 beendet.

Zuerst ging die Reise in den Norden nach Dohren, wo erstmals die "German Speedway Masters" ausgefahren wurden. Das Rennen wurde in einer Fahrerwertung und einer Teamwertung gefahren. In der Teamwertung startete Dilger mit Matias Nielsen für die "Black Forest Eagles" aus Berghaupten. Die Bahn in Dohren hat nur 215 Meter Länge und ist trotzdem eine ganz besondere Herausforderung für die Piloten. Für Dilger begann das Rennen mit einem zweiten Platz in seinem ersten Heat. Mit einem Laufsieg beendete er den zweiten Durchgang und damit schaffte er sich eine gute Basis für das Halbfinale. In den weiteren zwei Durchgängen behauptete er sich jeweils auf Position zwei und hatte damit das Halbfinale gesichert. Mit einem dritten Platz beendete er seine Vorläufe.

Platz sechs in der Einzelwertung

Die Punkte wurden ins Halbfinale nicht mehr mitgenommen und somit zählte jeweils nur der Zieleinlauf. Nur die beiden Ersten qualifizierten sich für das Finale. Dilger gewann zwar den Start in seinem Halbfinale, doch ein kleiner Fahrfehler brachte ihn zurück auf Position drei. Er versuchte alles um noch einen Platz gut zu machen, doch es gab kein Durchkommen. Somit beendete er in der Einzelwertung das Rennen auf Position sechs. Doch in der Teamwertung nahm er mit Matias Nielsen den obersten Podestplatz ein.

Für den Lahrer ging es anschließend direkt an den Flughafen nach Brüssel. Von dort startete der Flieger dann nach Bordeaux. Dort wurde Dilger von seinem Team abgeholt und es ging es im Eiltempo nach Lamothe. Dort ging der Lahrer für das Team von "La Reole" in der französischen Liga auf Punktejagd.

Im ersten Heat fuhr Dilger gleich die volle Punktzahl ein. Im nächsten Lauf gab es eine Nullrunde und im dritten Durchgang brachte er dann noch einen Punkt hinter seinem Teamkollegen ins Ziel. Dilger startete dann nochmals durch und am Ende gab es wieder einen Laufsieg für ihn. Noch einmal gab es einen dritten Platz hinter seinem Teamkollegen, bevor es auch hier in die Finals ging.

Im Finale konnte Dilger seinem Teamkollegen Smetana den Rücken freihalten und nochmals ein wichtiges 5:1 und somit volle Punkte für das Team von "La Reole" einfahren. Am Ende siegten sie mit 50 zu 37 Punkten.

Positives Saisonfazit nach Grand-Prix-Qualifikation

Schon vor den Rennen in Frankreich war im Tschechischen Pardubice die Endphase der Rennsaison gestartet. Das dortige "Goldhelmrennen" ist für jeden Speedwayfahrer der Höhepunkt der Saison. Die Rennläufe werden nicht wie gewohnt mit vier Fahrern gestartet, sondern hier rollen immer sechs Akteure ans Band. Aus dem Fahrerfeld, bestückt mit zahlreichen Grand-Prix-Piloten, konnten sich nur acht Fahrer für die Halbfinals qualifizieren. In den Vorrunden war für Dilger Endstation.

Mit dem Saisonabschluss war Dilger zufrieden. Wichtige Ziele wie die Qualifikation zum Langbahn Grand Prix 2022 wurden erreicht. Außerdem gewann Dilger die Deutsche Langbahn Meisterschaft und wurde Deutscher Meister mit dem Speedway Bundesliga Team von Brokstedt.