Reinhold Studer (Orgel), Annette Weis (Traversflöte), Gerhard Bühler und Karin Grösser (Gesang) sorgten die musikalische Gestaltung des festlichen Hochamts. Foto: Vögele

Kuhbach - Traditionell hat die Pfarrgemeinde Kuhbach am ersten Juli-Sonntag sein Patrozinium "Mariä Heimsuchung" gefeiert. Trotz einiger Corona-Einschränkungen unter anderem die Kantoren und Instrumentalisten dem Festtag eine große Würde. Für den Blumenschmuck hatte einmal mehr Justina Benz gesorgt, die schon seit nahezu 50 Jahren diesen Dienst übernimmt.

Dem Patrozinium liegt die im Lukas-Evangelium geschilderte Begegnung der schwangeren Frauen Maria und Elisabeth zugrunde, zu der Pfarrer Johannes Mette einige Brücken in die Gegenwart schlug. Mit mehrstimmigen byzantinischen Gesängen, Kehrversen aus Taizé und Lourdes unterstrichen die Kantoren die Bedeutung des Patroziniums.

Mit einer Bourrée von Georg Friedrich Händel (Reinhold Studer an der historischen Stieffell-Orgel und Annette Weiss, Traversflöte) sowie einem "Ave Maria" von Hansjörg Böcklein und einer machtvollen Orgel-Toccata von Dietrich Buxtehude erhielt der Festtag seinen musikalischen Glanz. Der feierliche sakramentale Segen und das "Te Deum" beschlossen die Eucharistiefeier in Kuhbach.

Leider mussten das sonst übliche Platzkonzert mit der Musikkapelle und das gemütliche Beisammensein auf dem Kirchplatz wegen der Corona-Beschränkungen ausfallen.