Die sprichwörtliche Qual der Wahl hatten die zahleichen Besucher beim Barstreet-Festival. Foto: Kiryakova Foto: Lahrer Zeitung

Barstreet-Festival: Angebote stoßen auf großes Interesse / Vom Burger bis zum afrikanischen Gericht

Lahr (zk). Zum vierten Mal hat sich der Rathausplatz am Wochenende zur "Food-Truck-Meile" verwandelt. Allerlei bekannte, aber auch viele unbekannte und sogar exotische Kreationen gab es beim Barstreet-Festival zu entdecken und zu genießen. Zahlreiche Besucher erfreuten sich an dem guten Wetter und den schmackhaften Angeboten.

Familie Traupe mit Mutter, Vater und zwei Töchtern sind eigentlich Burgerfans und kommen jedes Mal zum Genießen auf den Rathausplatz. Es gibt viel zu probieren, da sind sich alle vier einig. Dieses Mal gab es – statt Burgern – afrikanische Gerichte: Auffallend war der knallgrüne Reis als Beilage. Die Töchter trauten sich freilich nicht und blieben bei den gewohnten Pommes.

Wegen des sehr umfangreichen Angebots fiel die Auswahl nicht gerade leicht. Fabian Schwabe und Anja Twardokus waren zum ersten Mal gekommen und konnten sich schwer entscheiden. Auch anderen Besucher hatten die Qual der Wahl. Petra Zöller und Tochter Jolanda waren schon im vergangenen Jahr da. Am Samstag haben sie ein Gericht aus Sri Lanka probiert. "Food for Soul" ("Essen für die Seele") hat der Betreiber aus der Inselstaat im Indischen Ozean seinen Truck genannt. Der Name hat die Mutter und Tochter angezogen und sie waren nicht enttäuscht. "Das Essen ist sehr gut", sagten sie und strahlten dabei. Essen kann glücklich machen. Ein Zitat: "Keine Torte ist keine Lösung." Das stand am Stand, an dem es Cupcakes mit Rosenaromen gab. Das Auge isst mit, besagt ein bekanntes Sprichwort. Und so kredenzten alle Standbetreiber ihre Angebote auch nett bis geschmackvoll dekoriert. Selbst die Buden kamen extravagant bis fantasievoll daher. Eine Bar des Barstreet-Festivals bestand aus bunten Blechtonnen, ein Anhänger aus poliertem Aluminium.

Auffallen wollten sie alle – wenn auch jeder auf seine eigene und ganz individuelle Weise. Die Kreationen reichten von traditionell über kreativ bis unkonventionell. Verschiedenste Burger, viele Arten Pommes frites, Curryspezialitäten, spanische Tapas aber auch vegetarische oder auch vegane Gerichte luden die Besucher zum Probieren ein.