Alexandra Vecic holt zum Rückhandschlag aus. Die 21-Jährige steht in der 2. Runde der Ladies Open. Foto: Kara

Die ehemalige Spielerin des TC Hechingen meistert ihre Aufgabe in der ersten Runde und steht nach dem 6:1, 7:5 gegen die Rumänin Cristina Dinu in der 2. Runde der Ladies Open.

Gegen 15 Uhr versammelten sich am Mittwochmittag auffällig viele Zuschauer an „Court 6“. Der Grund hierfür war Alexandra Vecic. Die ehemalige Hechingerin, die dank einer Wildcard beim Turnier dabei ist, stand der Rumänin Cristina Dinu gegenüber.

 

Entscheidendes Break gelingt

Vecic startete fast perfekt ins Spiel: Mit guter Körpersprache und zahlreichen Winnern gewann sie Punkt für Punkt, hinzu kamen viele unerzwungenen Fehler von Dinu. Somit endete der erste Satz aus Sicht von Vecic mit 6:1. Deutlich knapper ging es dann im zweiten Durchgang weiter. Die Rumänin steigerte sich zusehens und bereitete Vecic mehr Probleme. Der Publikumsliebling holte sich aber beim Stand von 5:5 das entscheidende Break und nutzte den dritten Matchball zum Sieg.

Viele bekannte Gesichter

Sichtlich zufrieden schritt Vecic anschließend vom Platz und durfte zahlreiche für sie bekannte Gesichte begrüßen. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte die 21-Jährige: „Es bedeutet einem schon etwas mehr, wenn man vor so einem Publikum spielt und viele Menschen kennt. Wenn man das Ganze noch mit einem Sieg toppt, ist es natürlich am schönsten.“

Angesprochen auf die Bedeutung des Turniers für sie persönlich, meinte Vecic: „Es ist mein Lieblingsturnier, sozusagen auch mein Heimturnier. Ich habe viele Jahre für den Club gespielt, ich kenne Gerhard Frommer, Thomas Bürkle und alle die das Turnier organisieren sehr gut. Für mich ist es definitiv immer ein großes Highlight hier zu spielen.“ Eine größere Aufregung spürt Vecic aufgrund dieser Tatsache aber nicht, sie schöpft dadurch eher nochmals positive Energie.

Kurzer Regenschauer

Mitte des zweiten Satzes setzte ein kurzer Regenschauer ein, die Partie konnte aber ohne Unterbrechung durchgezogen werden. „Eigentlich sind die Bedingungen egal, weil es für beide Spielerinnen immer gleich ist. Mit Regen zu spielen ist es aber nie leicht, weil die Bälle schwerer und der Platz langsamer werden – das liegt mir an sich nicht so gut.“ Vecic sah nach dem klaren ersten Durchgang einen zweiten Satz „auf Augenhöhe“. „Sie hat dann auch angefangen besser zu spielen. Es ist ein gutes Gefühl hier ohne dritten Satz durchgekommen zu sein.“

Nun gegen Glushkova

In der zweiten Runde geht es für die in Singen geborene Spielerin gegen die Bulgarin Denislava Glushkova. „Jede Spielerin hier ist gut. Jedes Match wird eine neue Geschichte. Ich schaue gar nicht so viel auf meine Gegnerin, sondern versuche das abzuliefern, was ich spielen kann und möchte“, erläutert Vecic. Sie betont abschließend: „Meine Form ist in den letzten Wochen eindeutig steigend. Ich habe gute Matches gespielt und es geht in die richtige Richtung.“ Und sicherlich werden ihr auch am Donnerstag wieder viele Zuschauer die Daumen drücken.