Warnschild am Durrweiler Kreuz (Archivfoto) Foto: Doris Sannert

Die Planung des Kreisverkehrs am Unfallschwerpunkt Durrweiler Kreuz bei Pfalzgrafenweiler zieht sich – zu lange, meint unser Leser Johannes Leibold.

Nachdem die berüchtigte Unfallstelle Durrweiler Kreuz seit Jahren einen Unfallschwerpunkt durch zu schnelles Fahren und Missachtung der Stoppstelle darstellt, soll nun richtigerweise ein Kreisverkehr Abhilfe schaffen. Was sich mir jedoch nicht erschließt: wieso erst jetzt, nachdem zwei Jahre verstrichen sind, die Vergabe des Planungsauftrags kurz bevorsteht und dann im besten Fall mindestens noch mal zwölf Monate bis zum Beginn der baulichen Umsetzung verstreichen.

 

Seit vielen Jahren kracht es an dieser Kreuzung. Den traurigen Höhepunkt stellte das Jahr 2024 dar, als drei Todesopfer zu beklagen waren. Als aktiver Feuerwehrmann, der regelmäßig zu diesen Einsätzen zusammen mit meinen Kameradinnen und Kameraden hinzugerufen wird, habe ich keinerlei Verständnis, dass weiter Jahre ins Land ziehen und weiter Menschen zu Schaden kommen, ohne dass hier baulich etwas passiert.

Ein provisorischer Kreisverkehr mit Kunststoffbauteilen könnte, nein müsste hier dringend installiert werden, um die lange Planungs- und Umsetzungsphase zu überbrücken. Hier sind das Regierungspräsidium und die Verkehrsbehörde dringend gefordert und müssen – jetzt – handeln, um Menschenleben zu schützen.

Johannes Leibold, Durrweiler

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