Bei dem schweren Unfall zwischen Altensteig und Erzgrube sind neben mehreren Rettungswagen auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz (Symbolfoto). Foto: dpa/Thomas Warnack

Zu einem schweren Unfall kommt es am Donnerstagnachmittag zwischen Altensteig und Erzgrube. Zunächst gerät ein Auto in den Gegenverkehr.

 
Schließen

Diesen Artikel teilen

Vier Schwerverletzte und zwei Leichtverletzte: So lautet die Bilanz eines Unfalls, der sich am Donnerstag gegen 14.30 Uhr auf der L 362 bei Altensteig – zwischen den Abzweigungen Garrweiler und Hochdorf – ereignet hat.

Ein 19-jähriger BMW-Fahrer war von Altensteig kommend in Richtung Erzgrube unterwegs. Laut Polizeibericht "vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit" kam er in einer lang gezogenen und unübersichtlichen Linkskurve mit seiner rechten Fahrzeugseite in den Grünstreifen. 

Durch zu heftiges Zurücklenken geriet der BMW-Fahrer auf die Gegenfahrbahn und streifte zunächst einen entgegenkommenden Chrysler, der mit einer 47-jährigen Frau und ihrem 20-jährigen Beifahrer besetzt war. 

Motorradfahrer wird durch Zusammenstoß schwer verletzt

Im weiteren Verlauf kollidierte der Unfallverursacher mit zwei Motorrädern, die ebenfalls in Richtung Altensteig fuhren. Bei den Motorradfahrern handelte es sich um einen 47 Jahre alten BMW-Lenker, dieser wurde schwer verletzt. Ein 48 Jahre alter Mann sowie dessen Sozius, die ebenfalls mit einer BMW unterwegs waren, zogen sich leichte Verletzungen zu. 

Der Chrysler kam durch den Zusammenstoß ins Schleudern und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Zwei weitere Motorradfahrer - ein 20-jähriger BMW- und ein 44-jähriger Kawasaki-Fahrer, die in Richtung Erzgrube fuhren, konnten dem quer stehenden Chrysler nicht mehr ausweichen und prallten gegen das Fahrzeug. Dabei zogen sie sich schwere Verletzungen zu. Die Chrysler-Insassen erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. 

Landesstraße bis 22 Uhr voll gesperrt

An der Unfallstelle waren mehrere Rettungsfahrzeuge und zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, die die Verletzten in Krankenhäuser brachten, außerdem die Feuerwehr und die Polizei. Ein Sachverständiger wurde ebenfalls hinzugezogen. 

Die Fahrbahn war in beide Richtungen bis gegen 22 Uhr voll gesperrt und musste durch die Straßenmeisterei gereinigt werden. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.