Der Kurparksee von Bad Liebenzell hat wieder frisches Wasser. Die Stadt hat in frisch ausgebaggert. Die prächtige Fontäne aber fehlt noch. Foto: Krokauer

Der See im Kurpark von Bad Liebenzell ist frisch ausgebaggert. Das Ufer ist befestigt. Doch eine optische Attraktion fehlt bislang noch.

Bad Liebenzell - Der rund 1800 Quadratmeter große Kurparksee war derart verschlammt, dass die Stadt ihn ausbaggern lassen musste. Andernfalls wäre das Gewässer gekippt. Wäre dies passiert, hätte dies den sicheren Tod für die dort lebenden Fische bedeutet. Ende des vergangenen Jahres retteten rund 20 Helfer des Fischervereins Bad Liebenzell, des Fischerclubs Pforzheim und des Angelvereins Würmtal die Tiere. Die rund 700 Fische waren noch alle gesund und bekamen eine neue Heimat.

Danach wurde das Wasser abgelassen. Die Stadt ließ die Schlammschicht ausbaggern und das Ufer befestigen. Anschließend kam wieder frisches Wasser in den See.

Vorerst keine Fische

Seitdem sind wieder allerlei Tiere wie zum Beispiel Enten am See zu sehen. Allerdings verzichtete die Stadt darauf, Fische in das Gewässer einzusetzen, berichtet Georg Gengenbach, Mitarbeiter des Bauamts der Stadt Bad Liebenzell, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Lange Lieferzeit

Und noch etwas fehlt: Bislang ist auch keine prächtige Fontäne auf dem Kurparksee zu sehen. In der Mitte des Gewässers sprudelt es zwar ein bisschen. Doch das ist nur eine kleine Umwälzung, um den Sauerstoffgehalt des Wassers hoch zu halten.

Für die Fontäne braucht die Stadt eine Pumpe. Sie wurde bereits Anfang des Jahres in Auftrag gegeben. "Die Lieferzeiten sind immens lang", bedauert Gengenbach. Das Gerät ist voraussichtlich Ende dieses Monats fertiggestellt und wird anschließend aus Österreich nach Bad Liebenzell geschickt, sagte Gengenbach zum Zeitplan.