Eine Wattwanderung wäre einer Frau bei Büsum fast zum Verhängnis geworden. (Archivbild) Foto: dpa/Carsten Rehder

Die Feuerwehr hat am Montagnachmittag eine Frau vor der Küste Büsums gerettet, die im Schlick versunken war und sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte.

Büsum - Eine bis zu den Knien im Schlick versunkene Wattwanderin ist in Schleswig-Holstein von der Feuerwehr gerettet worden. Die Frau war am Montagnachmittag rund 400 Meter vor der Küste Büsums im weichen Wattboden stecken geblieben und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. „Jede Bewegung sorgt dann für ein noch tieferes Einsinken. Zusätzlich entsteht ein Unterdruck, der den Körper regelrecht ansaugt“, sagte Gerald Warner von der Feuerwehr Büsum laut Mitteilung.

Mit einem Amphibienfahrzeug fuhren die Einsatzkräfte an die Frau heran und zogen sie aus dem Schlamm. Um der Sogwirkung des Wattes entgegenzuwirken, setzten sie eine Luftdrucklanze ein. Dabei wird ein langes Stahlrohr neben den Hilfesuchenden ins Watt gesteckt und Luft hineingepumpt. So wird der Unterdruck aufgehoben, und der Luftauftrieb hilft bei der Befreiung.

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