Trotz des nicht immer idealen Wetters zog der Markt einige Besucher an. Foto: Hübner

Mit etwa 80 Ausstellern bot der zwölfte Kunsthandwerkermarkt wieder ein abwechslungsreiches Repertoire.

Königsfeld - Der von Carola Stern, Pächterin des Parkcafés, organisierte Markt lockte wieder viele Besucher an, obwohl der Andrang ob des nicht idealen Wetters manchmal zu wünschen übrig ließ.

Auf Gäste wartete ein reichhaltiges Angebot an Kunsthandwerk verschiedenster Machart. An einem Stand gab es Kerzen aus Kokosfett, die nicht nur länger brennen, sondern auch von Lungenkranken genutzt werden dürfen, da sie keine Schadstoffe enthalten, wie die Verkäuferin erklärte. Seife zum Beispiel versetzt mit Quarzsand und Kaffee gab es bei Heidi König aus St. Georgen. Heike Adrian aus Alpirsbach konnte man beim Anfertigen von Kränzen aus Naturmaterialien über die Schulter schauen.

Windräder aus Markisenstoff

Toba Singh und Sybille Irion-Singh aus Calw hatten unter anderem Windräder aus Markisenstoff sowie handgefertigte Gürtel aus pflanzlich gegerbtem Vollrindleder mit dabei.

Mehrere Stände boten Schmuck in verschiedenen Varianten, zum Beispiel aus Koralle und Bernstein oder gar aus Essbesteck. Keramik fand sich in vielfältiger Gestaltung. Ursula Müller aus Rottweil hatte Fliegenpilze oder als Pflanzschale gedachte Büsten dabei, Katrin Wölkis Schalmanufaktur ulkig anzusehende Pfauenköpfe oder Schafe aus Keramik.

Honig mit Walnüssen und andere süße Naschereien gab es bei der Biomanufaktur Schneider aus Dauchingen. Ungewöhnlich war der in Blöcken verkaufte Wabenhonig, wobei das Wachs bedenkenlos mitgegessen werden kann.

Stoffartikel für viele Geschmäcker

Stoffartikel gab es für viele Geschmäcker. Sabine Lunardi aus Magstatt bot Topflappen oder Arzneitäschchen an, Jennifer Semadeni-Reich aus Niedereschach zum Beispiel in Stoff eingenähte, waschbare Spülschwämme. Passend angesichts des Wetters waren Pulswärmer von Daniela Hildebrand aus Mönchweiler. Christel Schneider aus Königsfeld hatte Waldorfpuppen und passend zum Märchen- und Puppenfestival Zauberer-Handpuppen angefertigt. Holzobjekte waren ebenso vielfältig, egal ob als Motorsägenarbeiten, aus Treibholz oder als filigrane Nasenflöten. Die stammen laut Roland Hagenau aus Südamerika, wo Ureinwohner damit Vogelstimmen imitieren. Ins Auge stachen große, an Scherenschnitte erinnernde Kunstobjekte aus Stahl von Volker Hall aus Dunningen.

Fürs leibliche Wohl sorgte vor allem das Parkcafé, mit Kaffee und Kuchen, aber auch mit herzhaften Leckereien.