Ein Fahrrad mit zahllosen Stützrädern verhakt sich auf der Suche nach Halt im Ausstellungsraum von „Eat your Words“. Die Künstlerin Josephine Boger will damit das wachsende Bedürfnis vieler nach absoluter Sicherheit hervorheben. Foto: /Natalie Brehmer

Studierende der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste zeigen im Kunstverein Neuhausen Arbeiten über Netzkommunikation. Die Ausstellung „Eat your Words“ zeichnet ein düsteres Bild der sozialen Medien.

Neuhausen auf den Fildern - Schon die erste Installation der Ausstellung schafft Verunsicherung. Wer den Kunstverein Neuhausen betritt, eine ehemalige Kapelle, den begrüßt ein blau leuchtendes LED-Panel, auf dem in rascher Folge Worte und Satzfragmente aufblitzen. Wahr oder falsch, echte Erinnerung oder Illusion? Das lässt das Werk von Leonie Klöpfer offen – und mit diesen Gegensätzen spielen weite Teile der Ausstellung „Eat your Words“ (deutsch: „Schluck das Gesagte herunter“), die Studierende der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste während der vergangenen Coronasemester vorbereitet haben. Folgerichtig und höchstaktuell beschäftigten sie sich in ihren Installationsarbeiten mit der Kommunikation im Internet und den sozialen Netzwerken.

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