Die Kunstschule Hohenstein lädt am Samstag, 1. Juli, zum Fest ein. Das coronabedingt ausgefallene Jubiläum wird gefeiert.
Vor mittlerweile 23 Jahren hat Elke Bäcker die Kunstschule am Hohenstein in Dietingen gegründet. Das Hofgut, diente viele Jahre als kreatives Ambiente. Seit nunmehr zehn Jahren ist die Schule, die sich zu einer angesehenen Bildungseinrichtung etabliert hat, in Neufra in der alten Fabrik.
Um das 20-jährige Bestehen, das coronabedingt ausfallen musste, nicht gänzlich ausfallen zu lassen, wird heuer der 23. Geburtstag gefeiert – mit einer großen Kunstausstellung.
150 bis 200 Schüler wöchentlich
Am Samstag, 1. Juli, von 17 bis 20 Uhr, können sich Interessierte von den zahlreichen Bildmotiven, Bildhauerarbeiten und künstlerischen Techniken begeistern und inspirieren lassen und natürlich mit allen Dozenten wie Schülern ins Gespräch kommen. Es wird zudem eine Präsentation mit Fotos aus 23 Jahren Kunstschulgeschichte geben und einen Rundgang durch die Ausstellung.
Auch über die Sommerakademie, die vom 31. Juli bis zum 4. August wieder stattfindet, kann man sich informieren, denn es gibt noch freie Plätze.
In den vergangenen Wochen wurde für die große Ausstellung eifrig gemalt, gezeichnet und gewerkelt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und lässt staunen, welche künstlerischen Begabungen hier anzutreffen sind. Schulchefin Elke Bäcker ist zufrieden. Die Schule war und ist ihr großer Traum. Viel Herzblut hat sie über die Jahre hineingesteckt. Gut 150 bis 200 Schüler aller Altersgruppen besuchen die Schule wöchentlich.
Große Vielfalt an Kursen
Die Vielfalt der Kurse ist groß, was nicht zuletzt auch dem festen und erfahrenen Dozententeam, bestehend aus Marja Scholten-Reniers, Andrea Ketterer, Hans-Jürgen Kossak, Gabriele Schuller und Rémy Trevisan, zu verdanken ist. Die Dozenten haben alle einen künstlerischen Hochschulabschluss, sind selbstständig künstlerisch tätig und haben langjährige Praxis in der Lehrtätigkeit.
Halbe Sachen gibt es bei Elke Bäcker nicht. „Die Basics sind mir ganz wichtig“, erklärt sie. Und genau das dürfte das Erfolgsrezept sein. Der Einstieg in die Malerei erfolgt über die Basisausbildung und läuft über die Akademiekurse zum eigenen Kunstschaffen.
Theorie und Praxis sind vernetzt
Theorie und Praxis sind in den Kursen vernetzt, die Schüler wissen das sehr zu schätzen. Manche von ihnen sind seit Anbeginn dabei. Die Mappenkurse als Vorbereitung und für die Bewerbung auf ein Kunst- oder Designstudium sind einer der Schwerpunkte der Bildungseinrichtung. Mehr als 250 Bewerbungsmappen, die in der Kunstschule angefertigt wurden, sind bisher eingereicht worden. Und die Erfolgsquote liegt bei beachtlichen 96 Prozent.
Die künstlerischen Angebote sind weitreichend. So gibt es neben Zeichnen, Grafik und Druckgrafik, gegenständliche und abstrakte Malerei, Bildhauerei, Akt- und Portraitzeichnen und Urban Sketching.