Die Polizei hat noch keine Spur im Fall des in Bönnigheim gestohlenen Rousseau-Gemäldes. Foto: dpa

Die Diebe hattenen am hellichten Tag zugeschlagen und das 50.000 Euro teure Gemälde aus dem Museum im Schloss Bönnigheim gestohlen. Auch über eine Woche nach dem Kunstraub hat die Polizei keine heiße Spur.

Bönnigheim - Das am helllichten Tag aus einem Museum in Bönnigheim (Kreis Ludwigsburg) gestohlene Gemälde des französischen Malers Henri Rousseau bleibt verschwunden. „Wir haben noch keinen heißen Tipp“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag.

Das Gemälde hing mit anderen Werken des Künstlers (1844-1910) in einem separaten Raum des Museums Charlotte Zander im Schloss Bönnigheim. Den Dieben war es vor über einer Woche (3.10.) gelungen, das Bild unbemerkt aus dem Rahmen zu lösen.

Die Polizei will jetzt vor allem im Internet aktiv sein und Foren der Kunstszene genauer unter die Lupe nehmen. Der Fall sei zudem international ausgeschrieben, sagte der Sprecher. Der Wert des Bildes, das eine Vase mit einem üppigen Blumenbouquet zeigt, wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

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