Hier ist an ein Fußballspiel so schnell nicht zu denken: Der Kunstrasenplatz in Balingen wird saniert. Dies stellt die TSG vor logistische Herausforderungen. Foto: Kopf

Vor kurzem begann die Sanierung des Kunstrasens an der Bizerba-Arena: Wir haben bei der TSG Balingen nachgefragt, wie sie den Wegfall des meistgenutzten Platzes kompensieren werden.

Es ist ein ungewohnter Anblick, wenn man sich auf das Sportgelände der TSG Balingen begibt: Wo sonst eigentlich fast immer gespielt oder trainiert wird, sieht es nun nach Baustelle aus. Die lange geplante Sanierung des Kunstrasenplatzes ist mittlerweile gestartet, so spielte die U23 der TSG am Wochenende beispielsweise schon in Dotternhausen.

 

Dies ist auch einer der Alternativplätze, auf denen in den kommenden Monaten gespielt und trainiert werden soll. Jugendkoordinator Florian Barth nimmt sich hauptverantwortlich der Organisation rund um das Thema „Kunstrasen“ an. Er sagt auf Nachfrage unserer Redaktion: „Es wird auf jeden Fall eine große Herausforderung. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das hinkriegen.“

Pause zur richtigen Zeit

Die nun für alle TSG-Teams eingeläutete Winterpause kommt dabei zu einem sehr guten Zeitpunkt: „Es ist super, dass jetzt Pause ist. Ich werde das in den kommenden Tagen und Wochen durchplanen“, so Barth, der auch selbst für die U23 am Ball ist.

Klar ist bereits, dass viel auf den Kunstrasenplätzen in Dotternhausen, Frommern und Geislingen gespielt werden soll. Barth weiß: „Diese Vereine haben natürlich auch alle ihre Spiele. Es wird schon eine Challenge, wenn man dann mal fünf, sechs unserer Teams ein Heimspiel an einem Wochenende haben. Es wird sicherlich auch mal Spiele zu eher unüblichen Zeiten geben.“

Verschiedene Alternativen

Ausgewichen werden soll auch auf die Rasenplätze in Engstlatt (vor allem die jüngeren Jugenden) sowie Ostdorf und Zillhausen – hier spielt natürlich auch das Wetter eine Rolle. „Da muss man dann eben schauen, ab wann das möglich ist. Die jüngeren Teams werden dann schon auch länger als normal in der Halle bleiben“, verrät Barth.

Er erläutert zudem, dass es prinzipiell das Ziel sei, den „oberen“ Teams wie der U23 und U19 einen Platz zuzuordnen, auf dem hauptsächlich gespielt und trainiert wird. Aber klar ist, Flexibilität sei in jedem Fall gefragt. „Es wird sich nicht ausschließen lassen, das die einzelnen Teams variieren müssen.“

Man habe zudem eine Genehmigung erhalten, 18 Partien auf dem Längenfeld-Kunstrasen durchzuführen, hier ist aber maximal ein „7vs7“ möglich, und somit nur Spiele der E-, F-Jugend und der Bambini.

Footballer freuen sich

Das genaue Datum der Feststellung des Kunstrasens sei noch nicht zu beziffern, es wird aber die gesamte Rückrunde dauern. Spiele werden also erst wieder in der Spielzeit 2026/27 stattfinden. „Es wird rundum erneuert, auch die Fangzäune und Umrandungen. Es werden auch Football-Linien auf dem Platz sein“, weiß Barth. Über diese Tatsache freuen sich dann die Balingen Bucks.