Mit zwei starken Ergebnissen hat Philipp-Thies Rapp beim 2. German Masters in Bruckmühl seine Führung in der WM-Qualifikation ausgebaut.
Starke Leistungen haben die Kunstradfahrer beim 2. German Masters in Bruckmühl gezeigt. Allen voran der amtierende Vize-Weltmeister Philipp-Thies Rapp, dem im ersten Durchgang mit 212,28 Punkten eine neue persönliche Bestleistung gelang, und der mit 200,14 Zählern im Finale seinen Vorsprung in der WM-Qualifikation auf die Konkurrenten ausbauten.
Wermutstropfen: Sturz beim Drehsprung im Finale
So war denn Bundestrainer Dieter Maute, der auch Rapps Vereinstrainer beim RSV Tailfingen ist, zufrieden. „Die 212,28 Punkte sind ein Topergebnis, das ist keine Frage.“ Einen Wermutstropfen gab es für Maute allerdings: „Mit dem Lauf im Finale sind wir nicht ganz zufrieden, weil uns da der Drehsprung kaputt gegangen ist. Danach hat Philipp aber sein Programm durchgefahren; aber das hat uns der Sturz letztendlich 10 Punkte gekostet. Das ist eine Sache, an die wir ran müssen.“ Rapp habe schon im Training etwas die Bewegung beim fünffachen Drehsprung verloren, und dies habe sich dann im Finallauf bemerkbar gemacht. „Er ist da etwas in eine falsche Bewegung hinein gerutscht. Wir wissen, wo das Problem liegt und müssen nun einen Weg finden, dass er das richtige Mindset einsetzen kann, um beim Drehsprung die nötige Sicherheit zu haben“, sagt Maute. „Stark war, dass er sich davon hat nicht beirren lassen und danach eine perfekte Kür gefahren ist.“
Jonas Beiter zeigt zwei starke Vorstellungen
Eine für ihn perfekte Kür ist auch der zweite Starter aus dem Zollernalbkreis, Jonas Beiter vom RV Trillfingen gefahren. Mit 193,88 Punkte steigerte er im ersten Durchgang seine bisherige Bestleistung um über 9 Punkte und qualifizierte sich als Dritter hinter Linus Weber (SV Kirchdorf/197,10) für das Finale. Auch dort bestätigte er seine Leistung mit 192,46 Zähler und Rang drei hinter Rapp und Weber, dem mit 198,55 Zählern ebenfalls eine neue Bestleistung gelang. „Wir sind sehr zufrieden und blicken zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe“, sagt Trainerin Claudia Beiter.
Pleiten, Pech und Pannen bei Carina Steinhilber
Nicht ganz so gut lief es für Carina Steinhilber bei den Frauen, die nur auf 120,37 ausgefahrene Punkte von 163,40 aufgestellten kam. „Sie hatte ein paar Absteiger, die nicht typisch und teuer waren, da dann die Folgeübungen gefehlt haben. Zeitlich kam sie dann auch noch in die Bredouille. Carina muss sich am Wochenende beim Deutschland-Cup steigern, wenn sie sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren will“, so Maute.