Der Tailfinger Kunstradfahrer ist baden-württembergischer Meister. Jonas Beiter vom RV Trillfingen wird Dritter.
Den ersten Titel hat der amtierende Vize-Weltmeister im 1-er der Männer, Philipp-Thies Rapp vom RSV Tailfingen eingefahren: Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Elite in Oberesslingen sicherte er sich mit 20.759 ausgefahrenen von 214,90 aufgestellten Punkten erwartungsgemäß Rang eins.
Ein weiteres Top-Ergebnis
„Wir sind zufrieden; das ist ein weiteres Top-Ergebnis“, sagt Bundestrainer Dieter Maute, der auch Rapps Vereinstrainer beim RSV Tailfingen ist. Lediglich bei der Lenkerstanddrehung habe Rapp einen Absteiger hinnehmen müssen. „Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, die wir nun aufarbeiten werden“, sagt Maute. So habe Rapp den Wettkampf etwas verhalten absoviert. „Da wollen wir bis zur Hauptsaison erreichen, dass er die Wettkämpfe voller Zuversicht angeht und so optimieren, dass er immer so gute Ergebnisse ausfährt.“ Eine Gelegenheit dazu bietet sich Rapp beim Weltcup am 23. August in Puteaux in Frankreich.
Bronzemedaille für Beiter
Doch nicht nur Rapp stand bei den Landes-Titelkämpfen in Oberesslingen auf dem Siegerpodest, sondern auch Jonas Beiter vom RV Trillfingen, der hinter Linus Weber (SV Kirchdorf/193,69 von 202,30) mit 184,73 ausgefahrenen von 202,10 aufgestellten Punkten den 3. Rang belegte. „Jonas hatte einen kleinen Tipper nach dem Drehsprung. Es gibt ein paar Details an denen wir arbeiten müssen, welche Abzüge gegeben haben. Wir sind insgesamt zufrieden“, so seine Trainerin Claudia Beiter.
Steinhilbers letzte Minute kostet Punkte
Bei den Frauen belegte Carins Steinhilber vom RSV Tailfingen mit 120,52 ausgefahrenen von 163,40 aufgestellten Punkten den 8. Rang. „Sie ist ihr Programm in den ersten vier Minuten richtig gut gefahren. In der letzten Minute ist dann in Schwierigkeiten gekommen, etwas eingebrochen und hat noch viele Abzüge kassiert. Am Ende hat auch ein bisschen die Kraft gefehlt“, kennt Trainer Maute die Gründe, warum es für seinen Schützling nicht zu einer besseren Platzierung reichte.
„Aber daran können wir im Training arbeiten, dass es in der letzten Minute besser läuft und sie nicht mehr so unter Druck gerät“, zeigt sich Trainer Maute zuversichtlich.