Nicht alles nach Wunsch lief für Max Maute beim dritten Weltcup in Ebermannstadt. Foto: Kara

Zwar hat Max Maute vom RSV Tailfingen auch beim dritten Weltcup in Ebermannstadt einen Podestplatz erreicht; zufrieden waren der amtierende Vize-Weltmeister und sein Trainer und Vater, Bundestrainer Dieter Maute, aber nicht.

Den dritten Weltcupsieg in Folge holte sich Weltmeister Lukas Kohl (RMSV Concordia Kirchehrenbach) bei seinem Heimspiel mit 209,87 ausgefahrenen Punkten. Rang zwei ging an Marcel Jüngling (RRV Dornheim), der mit 189,65 Punkten Max Maute (183,02) auf Rang drei verwies. "Das Ergebnis von 183,02 Punkten ist nicht das, was wir uns gerade vorstellen. Es entspricht der aktuellen Trainingsform", sagt Dieter Maute. Der Bundestrainer und sein Sohn hatten sich dazu entschieden, den Drehsprung nur zweifach anzugehen. Max ist dabei gestürzt, hat ihn dann aber wiederholt und gestanden – das war gut von ihm vom taktischen Verhalten her. Danach war Max logischerweise etwas mit der Zeit hinterher. Er hatte dann noch einmal einen Absteiger zum Ende einer Übung; aber das Hauptproblem war die Zeit. Normalerweise reicht die Zeit; doch diesmal sind über das ganze Programm hinweg immer wieder Stellen aufgetaucht, in denen er ein, zwei Sekunden verloren hat. Deshalb hat Max bei drei Übungen 50 Prozent kassiert, das hat dann in der Endabrechnung fast zehn Punkte ausgemacht, erklärt der Bundestrainer, wie das Ergebnis zustande kam.

"Positiv ist, dass er den Podestplatz geholt hat und für das Weltcupfinale am 29. Oktober in Erlenbach im Kampf um Platz zwei noch alles offen ist. Marcel Jüngling hat nur zehn Punkte Vorsprung, und beim Finale gibt es die doppelte Punktzahl", weiß der Bundestrainer.

Doch die Konzentration in den nächsten Wochen gilt nun der Vorbereitung auf die WM-Qualifikation Ende August. "Vielleicht war dieser Wettkampf auch ein Fingerzeig, in den nächsten Wochen im Training noch einen Tick draufzulegen. Wobei Max schon auf einem ganz guten Level ist."