Glühwein, ein Kinderkarussell und Kunsthandwerk so weit das Auge reicht: Der Fürstliche Weihnachtsmarkt lockte am Wochenende zahlreiche Besucher in die Hechinger Oberstadt. Einige Eindrücke haben wir zusammengestellt.
Plätzchenduft und weihnachtliche Klänge erfüllten am vergangenen Wochenende die Hechinger Oberstadt. Zum Fürstlichen Weihnachtsmarkt zog es in diesem Jahr viele Besucher zum ersten Mal, so auch die Schwestern Marina Martens und Diana Göbner aus Balingen. Ganz besonders begeistert zeigten sie sich von ihrem „ideal temperierten Glühwein“ und dem Kunsthandwerk auf dem Markt- und Obertorplatz.
Mehr als 50 Stände auf dem Weihnachtsmarkt
So gab es mehr als 50 Stände mit selbst gemachter Seife, gehäkelten Kuscheltieren, Dekoartikeln und Kerzen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Auch beim Stand von Sven May fiel es einer anderen Besucherin nicht schwer, passende Geschenke für ihre Liebsten zu finden: Schon zum zweiten Mal war May mit seinen Lampen-Kreationen auf dem Hechinger Weihnachtsmarkt. Wie er erzählt, sei die erste der handgefertigten Lampen ein Geschenk an seine Frau gewesen.
Die habe ihn dann ermuntert, ein Kleingewerbe zu eröffnen und die Leuchten aus Holz, Metall und alten Kupferrohren zu verkaufen. „Ganz toll“, lautete das Urteil der Bewunderer an seinem Stand.
Auf dem Kinderkarussell sitzen freudestrahlende Kinder
Ein paar Meter weiter hatten die kleinsten Weihnachtsmarktbesucher ihren Spaß: Auf dem bunten Kinderkarussell drehten sie freudestrahlend ihre Runden. Ebenso lustig ging es auch bei acht Frauen zu, die für ihren „Mädelsausflug“ nach Hechingen gekommen waren. Ihr Plan: Erstmal einen Glühwein trinken.
Organisiert wird der Fürstliche Weihnachtsmarkt von Marc Unger. Wie er berichtet, hat sich die Anzahl der Stände seit der ersten Veranstaltung verdoppelt. Auf die ursprünglich angekündigte Tierkrippe mussten die Besucher allerdings kurzfristig verzichten: Die Ausstellerfamilie habe ihm abgesagt, so Unger.