Das Kunst- und Kulturfest der Projektgruppe „Kunst und Kultur – gemeinsam kreativ“ in Dornstetten bot ein Programm, bei dem große und kleine Besucher gleichermaßen ihren Spaß hatten. Auch das Wetter spielte mit.
Einen kurzweiligen Nachmittag erlebten die großen und keinen Besucher beim inzwischen dritten Dornstetter „Kunst- und Kulturfest“ im Heimatmuseum und auf dem Kirchplatz. Weil das Wetter mitspielte, konnte ein Teil des Programms, wie geplant, auch tatsächlich im Freien stattfinden. Die Mischung aus Musik, Kunst, Kinder- und Kreativprogramm sprach vor allem – aber eben nicht nur – Familien mit Kindern an.
Musikalisch begrüßt wurden die Besucher von Alex Marchel, der das Fest schon wiederholt durch seine Musik auf der Gitarre – zu hören gab es südamerikanische Klänge und den Ohrwurm „Count on Me“ von Bruno Mars – bereicherte. Marchel ist Schüler von Viktor Brose und zwischenzeitlich in Dornstetten auch beheimatet.
Als Vertreterin der Projektgruppe als Veranstalter hieß Sonja Dezember die Gäste willkommen und stellte gemeinsam mit Lydia Hahn die beiden Künstlerinnen Sandy Thewes aus Aach und Katharina Wollinger aus Loßburg vor. Ihre Bilder waren jetzt knapp zwei Monate lang im Heimatmuseum zu sehen.
Das Kunst- und Kulturfest war gleichzeitig die Finissage dieser Ausstellung. Dezember dankte zum Abschluss noch einmal den beiden Frauen, denen man im Laufe des Nachmittags beim kreativen Schaffen über die Schulter schauen konnte.
Geschenk für die Macher
Die Grüße des bei den Olympischen Spielen in Paris weilenden Bürgermeisters Bernhard Haas überbrachte seine Stellvertreterin Ilona Costantino, die das große Engagement der vierköpfigen Projektgruppe nicht nur verbal, sondern mit einem „längst überfälligen“ Geschenk der Stadt würdigte. Sonja und Klaus Dezember, Lydia Hahn und Christa Grimm bekamen die neue Dornstetter Tasse und Kaffee „für das nächste Brainstorming“.
Die Gäste konnten sich sodann ein letztes Mal der Ausstellung mit Mandalas, Ikonen, Bildern und weiteren Kreationen widmen oder sich Kuchen und Waffeln schmecken lassen.
Wer lieber selbst künstlerisch tätig werden wollte, konnte unter Anleitung von Regina Niemeyer und Gabi Strähler kleine Bilder mit Pastellfarben malen. Bunte Katzenköpfe waren nur eines der Motive, die dabei entstanden. Alternativ dazu gab es die Möglichkeit, bei Susanne Gräbe Mobiles aus Naturmaterialien zu basteln. Besonders kreative Köpfe machten beides. Selbst gemachte Buttons mit dem Logo des Fests gab es als Willkommensgeschenk.
„Martinslerchen“ und „Pfiffikus“
Im Heimatmuseum präsentierten die „Martinslerchen“ die vertonte und mit gemalten Bildern umrahmte Geschichte vom „ verlorenen Sohn“. Unter der Leitung von Stephanie Brüning und mit Claudia Keppler am Klavier brachten die Kinder das Publikum beim abschließenden Kanon sogar zum Mitsingen.
Im Jakob-Renner-Saal verblüffte Zauberer „Pfiffikus“ seine Zuschauer mit witzigen Tricks und einer Moderation, die nicht nur die Kinder immer wieder zum Lachen brachte.
Kickboxen im Museum
Mit großem Interesse verfolgten die Besucher auch den Auftritt von Vadim Feger und zweier seiner Schüler. Feger ist – unter anderem – zweifacher Profi-Europameister im Kickboxen und Inhaber des V1-Sportklubs in Dornstetten. Dort bringt er Kindern und Jugendlichen die Kunst des Kickboxens und die erfolgreiche Selbstverteidigung bei.
Besichtigungen des Heimatmuseums und Kirchturmbesteigungen rundeten das Programm auch für die Erwachsenen gelungen ab.