Arbeiten von Wolfgang Faller sind zu sehen. Foto: Oliver Welti

Wolfgang Faller bekommt den Markgräfler Kunstpreis. Im Stapflehus ist die Preisträgerausstellung „Zeitläufe“ zu sehen. Ein Künstlergespräch steht an.

Der Müllheimer Künstler Wolfgang Faller ist diesjähriger Preisträger des Markgräfler Kunstpreises der Sparkassenstiftung. Besucher können sich in der städtischen Galerie Stapflehus am Ostermontag, 6. April, von 14 bis 18 Uhr, mit dem Künstler persönlich bei einem Künstlergespräch austauschen.

 

Stationen in Südfrankreich und Berlin

Der 1952 in Villingen geborene Maler, Zeichner und Bildhauer studierte an der Mailänder Kunstakademie und der Kunsthochschule in Lille. Er ließ sich zunächst in Südfrankreich nieder und zog 1985 nach Berlin. Seit 2003 ist Müllheim im Markgräflerland die Wahlheimat des international vernetzten Kosmopoliten, der auch als Kurator tätig ist.

Wolfgang Faller arbeitet figürlich, die menschliche Gestalt im Ruhezustand, in Bewegung, als Paar oder als Gruppe steht im Mittelpunkt seines Schaffens. Über Jahre hinweg entwickelt er seine verschiedenen Werkgruppen parallel weiter. In den abstrakten, in Öl und Acryl gemalten Kopfbildern des Künstlers kommt das menschliche Antlitz zum Ausdruck, nicht als Abbild, sondern als Ausdruck der Persönlichkeit und inneren Befindlichkeit, als Seelenportrait.

Osterprogramm

Am Ostermontag können Besucher mit dem Künstler Wolfgang Faller direkt ins Gespräch kommen. Die Öffnungszeiten am Osterwochenende sind am Samstag von 15 bis 18 Uhr sowie am Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 14 bis 18 Uhr.