Diese Steinskulptur hat der Künstler Mike Masedza aus Zimbabwe geschaffen. Foto: Keck

Vier künstlerische Ausdrucksformen bietet die diesjährige Weihnachtsausstellung der Galerie Schanbacher Art International. Zu sehen sind Arbeiten in Metall, Keramik, Stein sowie Bilder.

Freudenstadt - Zum Schutz des Publikums vor Corona verzichten Edit und Ulrich Schanbacher auf eine einführende Vernissage. Rund 100 Exponate finden sich in der weitläufigen Galerie und im angrenzenden Garten.

Den Löwenanteil stellt Mike Masedza mit Steinskulpturen aus Zimbabwe. Seine Bildhauerei – und die seiner Kollegen – verbindet laut Ankündigung "tiefes Empfinden, meisterhaftes handwerkliches Können mit dem angeborenen Sinn für Volumen und Rhythmus". Dadurch werde der Bildhauer befähigt, an der Entwicklung einer neuen afrikanischen Kunst von internationaler Bedeutung teilzuhaben. Masedza ist kein Unbekannter in Freudenstadt. In der Fußgängerzone Forststraße zieht seine Goldserpentin-Skulptur "We stay together" die Blicke auf sich.

Studierter Künstler und ausgebildete Keramikerin

Hansjörg Beck aus Illmensee-Illwangen spielt "gerne mit der unglaublichen Leichtigkeit des Stahls, aber auch mit seinem erbarmungslosen Gewicht". Dabei sucht er klare, einfache Formen, gestaltet aber auch verspielte Kreationen. Das zeigt sich an den filigranen, dem Windspiel ausgesetzten Schöpfungen, die dem Publikum erhöhte Aufmerksamkeit abverlangen. Beck ist studierter Künstler, Kunsthandwerker, Designer und Kunstlehrer.

Christel Maria Krautbauer ist ausgebildete Keramikerin. So sagt sie über sich: "Die Keramik ist mein Leben". 35 Exponate von ihrer Hand zieren die Galerie Schanbacher. Nach einer Tätigkeit als Lithografin in Hamburg eröffnete sie ihre eigene Keramik-Werkstatt in Illmensee. Viele Jahre lang hatte sie einen Lehrauftrag in der Schlossschule Salem inne. Ihr künstlerisches Potenzial erweiterte Krautbauer auf zahlreichen Keramikseminaren.

Bilder bieten ein Kontrastprogramm

Der in Wildberg bei Calw lebende Künstler Joachim Ploghöft ergänzt mit einem knappen Dutzend Bildern die Ausstellung. Sie bilden sozusagen ein künstlerisches Kontrastprogramm zu den Metall-, Keramik und Steinarbeiten.

Die Ausstellung in der Galerie Schanbacher Art International, Lauterbadstraße 18, ist ab Freitag, 25. November, bis Samstag, 17. Dezember, geöffnet, und zwar jeweils freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 12 Uhr und nach Absprache. Besichtigungsvereinbarungen können getroffen werden unter Telefon 07441/863 82 20 oder per E-Mail an artinternational@t-online.de. Für den Besuch der Ausstellung gelten die aktuellen Corona-Schutzbestimmungen.