Im Café Waltraut im Erdgeschoss der Galerie gibt es neben Kuchen auch Kunsthandwerk. Foto: Marcel

Seit zehn Jahren bereichert Heide Streitberger mit der Galerie im Altbau in Aldingen die Kunst- und Kulturszene in der Region. Zum Jubiläum stellt aus, wer in der Szene Rang und Namen hat.

2014 holte sie das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Flaig + Hommel mit der Ausstellung von Thomas Finkbeiner aus dem Dornröschenschlaf, heute ist die Galerie mit ihrem reizenden Café Waltraut – der Name eine Hommage an Heide Streitbergers Mutter – fest etabliert.

 

Natürlich gibt es zum Geburtstag Kunst, und zwar in gleich drei Ausstellungen mit so ziemlich allem, was hierzulande Rang und Namen hat.

Los geht’s mit der Vernissage der ersten Ausstellung am 17. August um 17 Uhr, hier sind dann Werke von Uta Albeck, Willi Bucher, Eva Bur am Orde, Frank Burkard, Velia Dietz, Thomas Finkbeiner, Elisabeth Hengge, Tobias Kammerer, Angelika Khan-Leonhard, Christl Klöpfer, Elke Mauz, Zeljko Rusic, Raimund Selinka, Kiki Streitberger, Rémy Trevisan, Andreas Wiertz und Walter Zepf zu sehen.

Weitere Ausstellung

Die zweite Ausstellung ist draußen, ein Skulpturenpark, sie wird am 24. August um 14 Uhr im Garten der Galerie eröffnet. Zu sehen sind hier Werke von Jörg Bach, Josef Bücheler, Michaela A. Fischer, Elke Roth, Zeljko Rusic, Rüdiger Seidt und Walter Zepf.

Teil drei des Geburtstagsreigens startet am 5. Oktober um 17 Uhr, da ist dann die Vernissage der (Indoor-)Ausstellung mit den Werken von Anna Laura Bach, Josef Bücheler, Jo Derichs, Daniel Erfle, Andreas Felger, Michaela A. Fischer, Angela M. Flaig, Axel Heil, Birgit Krins-Gudat, Brigitte Günther, Maria Magel, Gerhard Messner, Dorothee Pfeiffer, Albert Richard Pfrieger, Sabine Maria Schirmer, Brigitte Teufel, Franziska Teufel, Tillmann Waldvogel und Helm Zirkelbach.

„Wir haben für die Ausstellung alle Künstler, die bis jetzt bei uns ausgestellt haben, eingeladen. Und es haben alle zugesagt“, freut sich Galeristin Heide Streitberger. Sie selbst ist schon seit ihrer Schulzeit Kunst-Fan, malt selbst und tat dies auch mit Freunden im oberen Stock der leerstehenden Fabrik, wo schließlich die Idee geboren wurde, daraus eine Galerie mit Kursangeboten und Café zu machen.

Gefragte Kurse

Die ehemalige Geschäftsführerin von Flaig + Hommel setzte die Idee um, und das mit Erfolg. Die Kurse sind gefragt, hier kann man malen, töpfern, mit Beton arbeiten, Schmuck herstellen und vieles mehr.

Im Erdgeschoss der Galerie ist das Café mit den für Auge und Gaumen beeindruckenden Kuchen und Torten, die Carolin Streitberger, die Tochter der Galeristin, kreiert, und auch einem ebenso bunten und kreativen Angebot an hochwertigem Kunsthandwerk.