Ein buntes Angebot empfing die Besucher am Kilwi-Sonntag in Furtwangen: Der verkaufsoffene Sonntag fand zum fünften Mal parallel zur Ausstellung Kunschtstückle statt.
Wie schon im vergangenen Jahr konnte auch dieses Jahr an Kilwi die Wilhelmstraße wegen der Bauarbeiten in der Allmendstraße als einzige Passage durch Furtwangen nicht gesperrt werden. Das ganze bunte Treiben konzentrierte sich deshalb auf die Gerwigstraße und den Marktplatz. Aber auch die Geschäfte in der Wilhelmstraße konnten trotz dieser Einschränkung wieder einen guten Besuch verzeichnen.
Der Verein der Unternehmer und freien Berufe (VdU) hatte als Veranstalter des verkaufsoffenen Sonntags wieder ein buntes Rahmenprogramm organisiert. Dabei wird immer auch an die Kinder gedacht: Ganz beliebt war eine Springburg, wobei bei dieser vor allem die integrierte Rutschbahn keine Pause fand. Beliebt sind aber stets auch die Kinderfahrzeuge, die auf dem Parkplatz der Hochschule auf ihre Fahrer warteten.
Den Einkaufstag begleitete – neben den kleinen Häppchen und dem Gläschen Sekt in den Geschäften – auch wieder ein buntes kulinarisches Angebot. Mit von der Partie waren hier etwa die Junghexen mit einem großen Verpflegungsstand. Auch Käse-Kebab, eine Kaffee-Bar oder ein buntes Angebot mit Cocktails fanden Abnehmer.
Beim Narren-Nachwuchs gab es noch ein besonderes kleines Angebot: ein Glücksrad für Jung und Alt. Hier war jeder Teilnehmer ein Gewinner.
Bruderhaus-Diakonie präsentiert neues Projekt
Präsentiert wurde auch ein ganz neues Angebot für Furtwangen: die Bruderhaus-Diakonie, bekannt unter anderem als Träger des Fischerhofs in Vöhrenbach, stellte ein Inklusions- und Kunstprojekt für Furtwangen mit dem Titel „Kunst macht sauber“ vor, bei dem Kunstwerke aus Müll entstehen. Mehrere Workshops sind über insgesamt drei Jahre geplant. In der Vorbereitungsphase war die Bruderhaus-Diakonie mit dem Stand beim Kilwi-Markt vor allem auf der Suche nach freiwilligen Helfern.
15 Kunschtkabäusle auf dem Marktplatz
Parallel zum Einkaufstag fand bereits zum fünften Mal an Kilwi die Open-Air-Kunstausstellung Kunschtstückle statt. In 15 Häuschen auf dem Marktplatz, den Kunschtkabäusle, stellten renommierte Künstler aus einem großen Einzugsbereich ihre Kunst vor.
Die Künstler sind nach den Worten von Kurator Mateusz Budasz immer mit Begeisterung dabei. Sie freuten sich ihm zufolge, wenn ihr Wirken durch die Besucher anerkannt werde.
Neue und altbekannte Künstler
Und immer wieder kommen auch neue Künstler dazu. Dafür sprechen Ariane Faller und Mateusz Budasz regelmäßig Künstler an, denen sie bei anderen Veranstaltungen begegnen. Da das Kunschtstückle inzwischen aber auch weit über Furtwangen hinaus bekannt ist, kommen bisweilen Anfragen von Künstlern, die hier ausstellen wollen. Und nicht zuletzt kommt eine ganze Reihe von Künstlern gerne immer wieder. Sie schätzen die ungewöhnliche und besondere Atmosphäre.
Die Bandbreite der hier präsentierten Kunst ist sehr breit; der Fantasie der Künstler sind keine Grenzen gesetzt. Vom Scherenschnitt über Werke aus Keramik und Gemälde bis zur bewegten Kunst mit Tanzdarbietung spannte sich der Bogen am Sonntag. Und die Besucher hatten an jedem Stand und vor allem beim geführten Rundgang mit dem Titel „Künstlergespräch“ die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen über die Kunstwerke zu erhalten.