Der Bisinger Weihnachtsmarkt der Region lockt seit mehr als drei Jahrzehnten jährlich Tausende Kauf- und Schaulustige in die Nikolausgemeinde am Klingenbach.
Am zweiten Adventssonntag, 7. Dezember, öffnet wieder für einen Tag das „Schaufenster des Kunsthandwerks“, wie sich der Bisinger Weihnachtsmarkt nennt.
Schon seit Jahren fiebern Kunstschaffende und Kunstliebhaber mit großen Erwartungen immer wieder dem Termin entgegen.
Der Bisinger Weihnachtsmarkt bietet ihnen die Gelegenheit, entweder ihre Exponate anzubieten oder aber Geschenke, Hingucker oder Dekos für liebe Menschen oder sich zu erstehen.
Parken beim Weihnachtsmarkt Bisingen
Wegen des am Sonntag, 7. Dezember, stattfindenden Bisinger Weihnachtsmarktes, der sich über den Marktplatz und den Kirchenvorplatz, sowie über die Hauptstraße zwischen den Kreuzungen mit der Bahnhofstraße und mit der Kirchgasse erstreckt, gelten am Wochenende in diesem Bereich besondere Verkehrsvorschriften.
Auf allen Parkplätzen im Marktbereich ist am Sonntag ab 6 Uhr früh Parken verboten. Die Kirchgasse ist von der Einmündung der Hofgasse bis zur Einmündung in die Hauptstraße ganz für den Verkehr gesperrt.
Ebenfalls gesperrt ist die Hauptstraße zwischen der Einmündung der Bahnhofstraße und der Kreuzung Kirchgasse/Lindenplatz. Die Zufahrt in den gesperrten Bereich, sowie zu den nicht von Marktständen besetzten Parkflächen neben der „Rose“ und in der Kirchstraße ist ausschließlich Lieferanten und Teilnehmern am Markt sowie den Wohn-Anliegern gestattet.
Parkflächen für die Marktbesucher stehen im Parkdeck, in der Bahnhofstraße, im Eibach und am Schulzentrum zur Verfügung. Überörtlicher Durchgangsverkehr wird frühzeitig und weiträumig umgeleitet. Der innerörtliche Verkehr wird jeweils ab dem gesperrten Bereich umgelenkt und durch entsprechende Beschilderung vorzeitig auf die geänderte Verkehrssituation hingewiesen.
Essensangebot auf dem Weihnachtsmarkt Bisingen
Neben seiner Konzeption als Kunsthandwerkermarkt besteht das zweite Geheimnis für den ungewöhnlichen Erfolg des Bisinger Weihnachtsmarktes in der guten Kooperation mehrerer örtlicher Vereine.
Der „Arbeitskreis Weihnachtsmarkt“ bewirtet mit Schupfnudeln mit und ohne Speck, es gibt Glühwein. Im großen Saal der Hohenzollernhalle betreibt die Narrenvereinigung „Die Nichthuldiger und Kirchenmäus“ das Marktcafé.
Rustikaler geht es bei den „Bisinger Hexen“ zu, die aus ihrem HexenwagenLeberkäswecken und Pommes anbieten. „Heiße Rote“ werden von den ehemaligen Teamern des Kreisjugendrings angeboten.
Waffeln gibt es gleich zweimal, bei der Tierschutzgruppe und der Jugendkapelle des MV Zimmern. Wer lieber eine Curry-Wurst vorzieht, ist bei der Ortsgruppe des Roten Kreuzes richtig. Heiße Maronen, Schaschlik vom Holzkohlegrill, Raclette, Crêpes, türkische Spezialitäten. Bratäpfel und weihnachtliches Gebäck beugen gegen Hungergefühle vor und diverse Glühwein-Zubereitungen, heißer Aperol und Feuerzangenbowle sorgen für wohlige Wärme von innen.
Weihnachtsmarkt in Bisingen: bewährtes Konzept
Der Markt kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückschauen. Sein Grundkonzept hat sich seit 1987 nicht verändert.
Überschaubarer Beginn
Klein und schnuckelig erblickte er das Licht der Welt mit nur zwei Handvoll Ständen von Kunsthandwerkern und nur einem Glühweinstand.
Es war ein bescheidener Versuch, etwas vorweihnachtliche Stimmung in die Kirchspielgemeinde zu bringen.
Schnelles Wachstum
Sehr schnell stieß das Konzept aber auf Gegenliebe. Der Markt wurde bekannt und wuchs in kurzer Zeit auf ein stattliches Maß heran.
Gesamte Ortsmitte
Heute nimmt er die gesamte Ortsmitte mit dem Marktplatz, dem Kirchenvorplatz und der Hauptstraße ein. Er könnte noch weiter wachsen, aber das soll er nicht: Qualität statt Quantität, ist das Motto.
Großes Einzugsgebiet
Das ist inzwischen von Stuttgart bis zum Bodensee und von Freiburg bis Ulm bekannt.
Aus diesem Einzugsgebiet zieht er jährlich am zweiten Adventssonntag einige Tausend Gäste nach Bisingen.
Atmosphäre, nicht Kommerz
Aussteller schätzen, dass der Kommerzrummel fehlt und eine in die vorweihnachtliche Stimmung passende Atmosphäre gewahrt bleibt.
Besucher loben die kunsthandwerkliche Qualität, die Originalität und Vielfalt der angebotenen Gegenstände. Fachsimpeleien, Schwätzchen und gegenseitige Anregungen prägen das Bild des Bisinger Markts.
100 Stände
Trotz der Konstanz im Konzept gibt es jedes Jahr auch Neuerungen. Wenn Kunsthandwerker aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr ausstellen, rücken schnell jüngere nach. So war es kein Problem, auch heuer wieder 100 Stände zu füllen.
Von 11 bis 18 Uhr
Die Verkaufszeit am 7. Dezember beginnt um 11 Uhr und endet um 18 Uhr. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat Bürgermeister Roman Waizenegger übernommen.