Kultusministerin Schopper verteidigt Schulversuch ohne Noten und erntet dafür breiten Widerspruch von Lehrerverbänden. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Baden-Württembergs grüne Kultusministerin Theresa Schopper hat sich mit Äußerungen über den geplanten Modellversuch zur Grundschule ohne Noten in die Nesseln gesetzt.

Mit missverständlichen Aussagen zum Modellversuch mit der Grundschule ohne Noten hat Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) Irritationen bei den Lehrerverbänden im Südwesten ausgelöst. Sowohl die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), als auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sowie der Philologenverband wenden sich gegen den Eindruck, dass Schüler im Land wegen geringer Leistungen oder durch schlechte Noten im Unterricht heruntergeputzt und als „Trottel vor dem Herrn“ abgekanzelt würden. So hatte Schopper sich Ende der Vorwoche gegenüber der Nachrichtenagentur dpa geäußert. Sie wandte sich in dem Gespräch gegen Kritik, die der Philologenverbandschef Ralf Scholl im Gastbeitrag für eine Zeitung an dem Schulprojekt zur Notenfreiheit formuliert hatte.

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