Die Bandsäge war eine tolle Attraktion. Sie ist mittlerweile 120 Jahre alt und versieht immer noch ihren Dienst. Foto: Jürgen Baiker

Zur traditionellen Empfinger Kirbe bei schönstem Herbstwetter lud die Kulturgemeinschaft Narrenzunft und Trachtengruppe in die Tälesee-Halle ein.

Erstmals war die gesamte Tälesee-Halle geöffnet, was sich auch auf den Besucherandrang auswirkte. Die Halle war gut gefüllt.

 

Ab 11.30 spielte der Musikverein Bergfelden zum Frühschoppen und Mittagstisch auf. Am Nachmittag zeigte die Kin-dertrachtengruppe ihre Freude am Trachtentanz. Sie wurden von Susann Warnke und Anika Majewski betreut. In zwei Runden tanzten sie zu Trutz, Schustertanz, Bonjour Josephine, Knopfloch und Tanz mit mir.

Auch die Trachtenkapelle zeigte sich in Bestform, dirigiert von Joachim Schenker. Eine geplante Olympiade kam dieses Jahr nicht zustande, da es zu wenige Teilnehmer waren.

120 Jahre alte Säge kommt wieder zum Einsatz

Der Heimatkreis hatte sich als Beitrag zu dieser Kirbe wieder etwas Besonderes einfallen las-sen. Der Heimatkreis führte eine Bandsäge mit Riemenantrieb vor. Die Säge, etwa 120 Jahre alt, stand sehr lange unbenutzt in einem Schopf. Der Heimatkreis hat sie vor vier Jahren bekommen.

Dieter Reich hat die Mechanik gangbar gemacht und das Untergestell stabilisiert. Wolfgang Drewing hat einen geeigneten Motor mit Transmissionsantrieb besorgt. Mit Hilfe von Rolf Blöchle wurde ein Fahrgestell dazu gemacht, damit man die Säge mobil einsetzen kann.

Auf für die Kinder ist etwas geboten

Für die Kinder wurden Kinderschminken und ausmalen von Vorlagen angeboten. Während des ganzen Tages gab es leckere kulinarische Angebote zum Mittagstisch, so eine Schlachtplatte, Bratwürste, Schnitzel und Kaffee und Kuchen.