Das auf Alte Musik spezialisierte italienische Quintett Armoniosa tritt am 19. Juni in der Waldkulturscheune auf. Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder Bote

Pandemie: Italienisches Ensemble Armoniosa am 19. Juni erwartet / Zwei Konzerte mit maximal 70 Gästen

Aufatmen auch in der Waldkulturscheune: Mit dem Ende des Lockdowns zieht in das urige Kulturzentrum zwischen Pfaffenweiler und Tannheim wieder Leben ein. Am 19. Juni wird das auf Alte Musik spezialisierte Ensemble Armoniosa aus dem italienischen Piemont erwartet.

Villingen-Schwenningen. Friederike Bauer und ihr Team vom Verein "Waldkulturscheune" hoffen, dass die Inzidenzzahlen bis dahin niedrig bleiben und man am Samstag, 19. Juni, um 15 und um 18 Uhr unter strengen Hygienevorgaben für jeweils maximal 70 Zuhörer zwei Konzerte durchführen kann.

Die fünf Musiker werden dann unter dem Titel "Un ­viaggio virtuoso con Vivaldi" Werke vor allem von Vivaldi, aber auch von Bach und Biber vortragen. Armoniosa wurde 2012 im italienischen Asti von Francesco und Stefano Cerrato, Marco Demaria, Daniele Ferretti und Michele Barchi gegründet. Zum Ensemble gehören auch eine kleine Orgel mit drei Registern und ein volltönendes Cembalo – zwei Instrumente, die Michele Barchi nach historischen Vorbildern gebaut beziehungsweise restauriert hat.

Mit ihnen gestaltet Armoniosa ein ebenso authentisches wie abwechslungsreiches Continuo, das den sehr spezifischen Armoniosa- Klang ausmacht. Das Quintett kann auf Konzerte in der Philharmonie von Danzig, in Zürich, Berlin, Detmold, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, beim Mainzer Musiksommer und den Thüringer Bachwochen zurückschauen.

In Italien trat Armoniosa bei Festivals und in namhaften Häusern auf. Wer schon vor der dritten Coronawelle die Waldkulturscheune besuchte, kennt das Prozedere. Anmeldungen sind notwendig, außerdem ist diesmal ein negatives Testergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zur Not kann vor Ort unter Aufsicht auch ein Selbsttest durchgeführt werden. Im Konzertraum ist das Tragen von Masken verpflichtend, bis der Platz eingenommen ist.

"Wir diskutieren noch, ob wir das Konzert auch im Freien stattfinden lassen können", sagt Friederike Bauer. Auf der an diesem Tag neu eröffneten Garten-Terrasse werden Wendy LeBlanc und Patrick Mann, die im vergangenen Jahr eine Craft-Cider-Manufaktur gegründet haben, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn ihre Produkte mit Zutaten von regionalen Streuobstwiesen zur Verkostung ausschenken.

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