In der Halle 16 werden zahlreiche künstlerische und kulturelle Veranstaltungen angeboten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen (Archiv-Foto). Foto: Schneider

Die Höhe der Förderung sorgte unter den Stadträten für Diskussionspotenzial. Doch über das geleistete Angebot im Bereich Kunst und Kultur sind sie sich einig.

Wie weiter mit der Halle 16? In der vergangenen Gemeinderatssitzung berieten die Stadträte während der Sitzung zur Haushaltseinbringung seitens der Verwaltung über eine mögliche Finanzierung – und kamen nach zwei Abstimmungen zu einem klaren Entschluss.

 

Nachdem sich ein Defizit von 30 000 Euro für die Kultureinrichtung ergeben hatte, stellte die Verwaltung den Antrag, einen Teil des Fehlbetrags in Höhe von 20 000 Euro auszugleichen. Zusätzlich bestehe dabei die Möglichkeit einer Co-Finanzierung durch das Regierungspräsidium.

Ein außerordentliches Angebot

„Wir unterstützen den Antrag, denn die Halle 16 bietet ein sehr reichhaltiges Angebot“, erklärt Johanna Schrön (SPD/GAL). Bei einer Google-Suche stammten alleine die ersten 30 Treffer von Aktivitäten der letzten Monate. „Die Halle 16 hat eine hohe Sichtbarkeit weit über Sulz hinaus“, verdeutlichte sie.

Barbara Klaussner (CDU) geht inhaltlich mit ihrer Kollegin mit. „Das außerordentliche Angebot ist die Unterstützung wert“, betonte sie. So könnten sich – auch jenseits von Musik- und Kunstveranstaltungen – die Kinder dort austoben. Die Inklusionsgruppe treffe sich ebenfalls dort, zählt sie einen kleinen Teil des vielfältigen Programms auf.

Sonstige Vereinsförderung beachten

Doch wolle sie die kommunale Ausgabe auf 15 000 Euro begrenzen – unter der Prämisse, dass jedes Jahr erneut über den Zuschuss abgestimmt werde.

„Ich kann mit 15 000 Euro mitgehen“, stimmte Thomas Mutschler (FWV) zu. Seiner Meinung nach müsse ein Gleichklang zu anderen Vereinen und deren Förderung, etwa im Sport- oder Musikbereich, gewahrt werden.

Mehrheit für 15 000 Euro

Der Antrag über eine Förderung von 20 000 Euro, die jährlich neu beraten wird, erhielt sechs Ja-Stimmen, eine Enthaltung und 14 Nein-Stimmen.

Der fast gleichlautende Antrag, der jedoch die kommunale Finanzierung in Höhe von 15 000 Euro festsetzt, die ebenfalls jedes Jahr aufs Neue im Gemeinderat zur Diskussion stehen soll, bekam 15 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und vier Nein-Stimmen. Somit wurde letzterer angenommen.